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Fr., 01.12.2017

Kommentar zur Weihnachtsspendenaktion Helfen Sie mit!

Hermann Gärtner und Jan Olly.

Hermann Gärtner und Jan Olly. Foto: Oliver Schwabe

Von André Best

Der kleine Jan Olly (2) aus dem Kreis Paderborn, Fenno (3) aus der Nähe von Petershagen, Marcel (17) aus Salzkotten, Jannik (13) aus Espelkamp und auch Stefanie (14) aus Bielefeld. Sie sind die kleinen und großen Kämpfer, die aktuell im Mittelpunkt der WESTFALEN-BLATT-Weihnachtsspendenaktion stehen. Ihnen geht es nicht so gut wie den allermeisten von uns. Die Kinder können nicht sprechen oder laufen, sich nicht waschen, nicht lachen, nicht sehen. Sie sind nicht bei Bewusstsein oder sogar so schlimm erkrankt, dass ihr Leben verkürzt ist.

Für viele beginnt an diesem Wochenende die schönste Zeit des Jahres. Zu Hause werden die Räume weihnachtlich dekoriert. Die Kinder erfreuen sich an den täglichen Geschenken aus dem Adventskalender. Und auch ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt oder das Plätzchenbacken gehören zu den schönen Traditionen in der Adventszeit. Vor lauter Freude, aber auch Hektik vergessen wir häufig, was wichtig ist. Was alles passieren kann. Jeder von uns könnte in jeder Sekunde ein Krankheits- oder Pflegefall werden.

Es ist Schicksal, dass es vielen Menschen nicht so gut geht. Dass sie und ihre Angehörigen sich nicht oder wenig an der Adventszeit erfreuen können. Meist ganz plötzlich wurden den Betroffenen der Boden unter den Füßen weggerissen. Und von einer Sekunde auf die andere stehen oder standen sie hilf- und ratlos da. So wie die Familien aus Ostwestfalen-Lippe, denen die Weihnachtsspendenaktion gewidmet ist.

Gerade jetzt, wenige Wochen vor Weihnachten, gehört diesen Menschen und ihren Angehörigen unsere Aufmerksamkeit.

Es ist eben nicht selbstverständlich, ein gesundes Kind zu haben oder selbst gesund zu sein. Es ist nicht selbstverständlich, dass Eltern, Geschwister oder Freunde sich bester Gesundheit erfreuen.

Einige pflegen, betreuen und kümmern sich um kranke Menschen. So wie Hermann Gärtner (83). Der Unternehmer hilft seit Jahren behinderten Kindern. Weil dessen inzwischen verstorbener Sohn Andreas ebenfalls geistig behindert war, gründete er 1993 die Andreas-Gärtner-Stiftung.

Unser Chefreporter Christian Althoff hat Familien aus Ostwestfalen-Lippe besucht, die unsere Hilfe benötigen. Die Geschichten berühren. Und sie zeigen, wie wichtig es ist, die Menschen zu unterstützen. Jemanden zu pflegen, sich um ihn zu kümmern – diese Arbeit von Eltern, Angehörigen, Pflegepersonal und Helfern wie Hermann Gärtner kann gar nicht genug wertgeschätzt werden. Deshalb möchte ich Sie bitten: Helfen Sie mit!

Damit die Kinder Jan Olly, Feno, Marcel, Jannik, Stefanie und ihre Angehörigen etwas Unterstützung bekommen.

Weihnachtsspendenaktion

Schon 2012 kam der Erlös der WESTFALEN-BLATT-Weihnachtsspendenaktion der Andreas-Gärtner-Stiftung zugute. Und auch in diesem Jahr bitten wir Sie um Ihre Unterstützung für diesen guten Zweck. Hermann Gärtner garantiert dafür, dass jeder Euro ohne jeden Abzug bei den Betroffenen ankommt.

Lesen Sie hier das Interview mit Hermann Gärtner und seiner Tochter Birgit Gärtner.

Spendenkonto

Um zu spenden, nutzen Sie bitte folgendes Konto:

Andreas-Gärtner-Stiftung

DE 72 4905 0101 0040 1379 45

Zweck: Weihnachtsspende

Für eine Spendenquittung vermerken Sie bitte Ihre Adresse auf dem Überweisungsträger. Die Namen der Spender werden veröffentlicht, die Höhe der Einzelspenden nicht. Soll Ihr Name nicht erscheinen, melden Sie sich bitte unter Tel. 0521/585254 oder spende@westfalen-blatt.de

 

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