Paderborn/Höxter Viel Selbstmitleid

Angelika W. stand am Freitag im Mittelpunkt des vorletzten Verhandlungstages. Ihr »letztes Wort«, für das sie eigentlich mehrere Stunden vorgesehen hatte, kürzte sie auf Anraten ihres Verteidigers Peter Wüller. Foto: Besim Mazhiqi

Mehr als eine Stunde hörte Sigrid Kamisch (77) der Angeklagten zu. Doch die fand kein Wort der Reue und zeigte auch kein Mitleid. Schließlich stand Sigrid Kamisch auf und verließ mit den anderen Nebenklägern schweigend den Gerichtssaal. Mit Videos: mehr...

Angelika W. hat am Freitag das Wort.

Paderborn/Höxter Angelika W hat das letzte Wort - Nebenklage verlässt den Saal

Im Mordprozess um das sogenannte »Horror-Haus« von Höxter hat am vorletzten Prozesstag die Angeklagte Angelika W. das Wort. Sie spricht von Schmerzen und Angst, die sie während ihres Lebens mit Wilfried in Bosseborn erlebt haben will. Die Nebenklage verlässt nach 70 Minuten den Saal. Mit Video: mehr...


Angelika W. (49) und Peter Wüller, einer ihrer beiden Verteidiger, am 57. Verhandlungstag vor dem Landgericht Paderborn. Der Prozess wird voraussichtlich am 5. Oktober zu Ende gehen – zwei Jahre nach seinem Beginn. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn/Höxter Freispruch gefordert

Selbst der 57. Verhandlungstag im »Horror-Haus«-Prozess war noch für eine Überraschung gut: Anwalt Peter Wüller forderte Freispruch für Angelika W. (49) in allen Anklagepunkten. mehr...


Hille/Bielefeld Am Grab der Opfer für Fotos posiert

Die Witwe Türkan Serhan ist Nebenklägerin. Foto: Oliver Schwabe

2017 posierten die beiden Männer lächelnd an dem Grab, das sie für zwei Mordopfer ausgehoben hatten. Sie fotografierten sich gegenseitig und verschickten die Bilder wie Trophäen über Whatsapp. Jetzt lachen die beiden nicht mehr: Seit Montag stehen sie wegen Mordes vor dem Landgericht Bielefeld. Mit Video: mehr...

Der Angeklagte Jörg W. im Gerichtssaal. Foto: Oliver Schwabe

Hille/Bielefeld Anklage offenbart rohe Gewalt: Prozess um die drei Morde in Hille hat begonnen

Der Fund von drei übel zugerichteten Leichen vor einem halben Jahr in Ostwestfalen hat viele erschüttert. Nun hat der Prozess gegen die beiden mutmaßlichen Dreifachmörder begonnen. Mit Video: mehr...


enate Kleine (63) steht vor ihrem Haus und zeigt ein Foto ihres ermordeten Bruders Joachim (65). Foto: Oliver Schwabe

Hille/Bielefeld »Mein Bruder war ein lieber Mensch«

Drei unbescholtene Männer sind seit August vergangenen Jahres in Hille im Kreis Minden-Lübbecke ermordet worden – aus Habgier, wie die Staatsanwaltschaft Bielefeld annimmt. mehr...


Spenges Bürgermeister Bernd Dumcke (links) und Lars Hoppmann, stellvertretender Geschäftsführer des Kommunalen Rechenzentrums (KRZ) testen die neuen Multi-Touchscreens, die jetzt in der Regenbogen-Gesamtschule installiert worden sind. Auf dem Bildschirm kann auch »normal« geschrieben werden. Foto: Gerhard Hülsegge

Spenge Touchscreens ersetzen die Tafeln

Schüler und Lehrer werden nach den Sommerferien in den Klassenräumen an der Gesamtschule Spenge keine Tafeln mehr vorfinden. Letztere wurden durch 54 interaktive Displays ersetzt. mehr...


Die zehnjährige Mia zeigt einen »Calliope«, einen Minicomputer, den Grundschüler in Borchen mit Hilfe eines Laptops selbst programmieren. Spiele, Musik, das Einmaleins lernen – der sternförmige Kleinrechner ist vielfältig einsetzbar. Foto: Besim Mazhiqi

Borchen Grundschüler programmieren Minicomputer


Yvonne Gebauer (FDP) ist seit einem Jahr Schulministerin von NRW. Foto: imago

Nordrhein-Westfalen »Digitalisierung ist kein Selbstzweck«

Alle Parteien sind sich einig, dass von der Digitalisierung der Schulen die berufliche Zukunft der nächsten Generationen abhängt. Darüber haben Lukas Brekenkamp und Andreas Schnadwinkel mit NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) gesprochen. mehr...


Kassel Helium, gut verpackt

Christo 1968 in Kassel vor der Orangerie in der Karlsaue. Dort realisierte der Künstler die widerspenstige »5600 Cubicmeter Package«.. Foto: picture-alliance / akg-images

Rote Fahnen, gereckte Fäuste, Sprechchöre, entnervt aufgebende Festredner: 1968 war in Kassel angekommen. Revolution auf der vierten Documenta? mehr...

Eine Vorschule in München 1970: Ob die Ideen der 68er-Bewegung zu diesem Zeitpunkt in dieser Einrichtung schon Wirkung in der frühkindlichen Bildung zeigten? Foto: imago

Bielefeld Dollase: »Alle Ideen der 68er waren schon mal da«

Rainer Dollase ist einer der profiliertesten Bildungsforscher in Deutschland. Der Psychologieprofessor der Universität Bielefeld war insofern selbst ein 68er, als er zum Zeitpunkt der Bewegung 25 Jahre alt war und mitten im Studium steckte. mehr...


Gertrud Höhler (77) hat die 68er-Bewegung an den Universitäten erlebt. 1972 wurde sie von der neuen Gesamthochschule Paderborn zur Professorin berufen. Foto: Sven Darmer

Serie »Die 68er« »Paderborn hatte einen großen Reiz«

Sie hat Kanzler Helmut Kohl beraten und sollte in seiner Regierung Familienministerin werden. Auch bei Banken und in der Wirtschaft war sie eine gefragte Frau. In Ostwestfalen-Lippe hat Gertrud Höhler Spuren hinterlassen. mehr...