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Mo., 11.08.2014

SCP-Coach steht im Chat Rede und Antwort Auskunftsfreudiger Breitenreiter

Zum Chat geht's da lang: André Breitenreiter beantwortet am Dienstag auf www.westfalen-blatt.de die Fragen der User.

Zum Chat geht's da lang: André Breitenreiter beantwortet am Dienstag auf www.westfalen-blatt.de die Fragen der User. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (WB).14 Wochen nach dem Bundesliga-Aufstieg steht der SC Paderborn am Sonntag mit der Pokalpartie in Leipzig vor dem ersten Pflichtspiel. Am Dienstag nahm sich Trainer André Breitenreiter noch einmal Zeit, die unentwegten Fragen der Fans im Live-Chat zu beantworten.

Herr Breitenreiter, wie konkret waren die Angebote, die Sie von anderen Vereinen hatten wirklich?
Breitenreiter: Zu keiner Zeit habe ich mich um Spekulationen gekümmert. Ich habe meinen Vertrag bis 2016 verlängert und freue mich, dass wir gemeinsam in der 1. Liga angekommen sind.

Warum steigt der SCP nicht ab?
Breitenreiter: Weil wir mit sehr viel Euphorie in die Saison gehen und uns konzentriert vorbereitet haben. Wir wissen auch, dass wir uns in schwierigen Phasen der Unterstützung unserer Fans sicher sein können.

Wird personell nachgebessert?
Breitenreiter: Es wird nochmal nachgebessert. Wir wollen uns alle Optionen offen halten und werden sehen, auf welcher Position wir Bedarf haben.

Wie kann man sich den Ablauf einer Verpflichtung vorstellen?
Breitenreiter: Wir sind dabei, eine Scoutingabteilung aufzubauen. Selbst in der Vorsaison sind alle Spiel- und Spielerbeobachtungen vom Trainerteam und Manager Born vorgenommen worden. Andere Klubs beschäftigen etliche Scouts – auch gemessen daran sind wir krasser Außenseiter.

Warum wird das Torwartproblem nicht erkannt? Lukas Kruse ist bei Standards nicht erstligatauglich. Seine Stärke zeigt er nur auf der Torlinie.
Breitenreiter: Lukas hat unser hundertprozentiges Vertrauen. In der Rückserie hat er hervorragende Leistungen gezeigt. Wir stellen ihn nicht in Frage.
 
Wie zufrieden sind sie mit den Trainingsbedingungen?
Breitenreiter: Hier sind wir nicht konkurrenzfähig. Ich freue mich, dass bald mit dem Bau des Trainingszentrums begonnen wird.

Die Halbwertzeit der Trainer war bei Misserfolgen in der Vergangenheit nicht die längste. Werden jetzt Umfeld und Vorstand imer die Ruhe bewahren?
Breitenreiter: Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner. Fakt ist: Wir haben unter meiner Regie den größten Erfolg der Vereinsgeschichte geschafft. Wir sind uns der Außenseiterrolle bewusst, dafür benötigen wir Ruhe.

Was gefällt Ihnen an Paderborn eigentlich besonders – außerhalb des Fußballs?
Breitenreiter: Ich finde, dass Paderborn eine schöne Innenstadt hat. Ich schätze das neue Theater.

Könnten Sie sich vorstellen in Paderborn sesshaft zu werden?
Breitenreiter: Ich habe Frau und zwei schulpflichtige Kinder. Unser fester Wohnsitz wird immer bei Hannover sein. Ich habe aber eine sehr schöne Wohnung in Paderborn und verbringe mit meiner Familie viel Zeit hier.

Beschreiben Sie die Rolle von Michael Born und ihr Verhältnis zueinander. Geht man da auch mal zusammen ein Bierchen trinken?
Breitenreiter: Michael Born ist der Geschäftsführer Sport, unser Verhältnis ist sehr eng. Wir, Herr Born, Herr Finke und ich, pflegen kurze Kommunikationswege. Mit Herrn Born gehe ich auch Essen.

Sind Sie mit einigen Spielern eigentlich per Du?
Breitenreiter: Bei Amtsantritt habe ich allen das Du angeboten. Die eine Hälfte duzt mich, die andere Hälfte nicht. Für mich ist das keine Frage von Autorität. Die bekommt man durch Kompetenz und Ansprachen.

Was zeichnet für Sie einen guten Trainer aus?
Breitenreiter: Es gibt nur erfolgreiche und nicht erfolgreiche Trainer. Ich versuche als Trainer meinen Spielern weiterzugeben, wie ich als Spieler gern trainiert worden wäre. Dabei geht es um den persönlichen Umgang und die Weiterentwicklung des Einzelnen.

Stimmt es, dass Sie auch gern Burger essen?
Breitenreiter: Ich bleibe doch lieber beim Salat, während meine Trainerkollegen Tobias Stock und Volkan Bulut viel lieber Burger mit ganz viel Pommes essen.

Kommentare

Aktueller Anlass: Frage an den Trainer

Es handelt sich momentan doch eindeutig erneut um Stimmungsmache und Wortmeldung von offenkundig falsch informierten Mitbürgern, wenn es um das neue Trainingszentrum geht.

Wieso soll ein Trainingszentrum für den SCP dort nicht entstehen dürfen?
Und warum wird der Almepark Nord auf das Trainingszentrum reduziert, obwohl es vielleicht 20% der Fläche ausmacht?
Wieso darf die Leichtathletik und Brennball dort sein sportlichen Zuhause haben - der Fußball hingegen nicht?
Wieso darf dort eine Schule und Häuser von Anwohnern stehen - ein Trainingsgelände nicht?
Wieso darf sich dort IT- und Dienstleistungs-Branche ansiedeln - und der SCP nicht?
Wieso verkauften die Landwirte für viel Geld die Grundstücke an die Stadt - und jammern nun den Flächen hinterher?
Wieso spricht die Landwirtschaft nun von "wertvollen" Flächen, obwohl es sich z. T. um eine Altlastdeponie handelt?

Es ist und bleibt eine Stimmungsmache und ein Vorbote von neuen Klagen und parteitaktischen Spielchen! Wetten?

Stellt endlich die Baugenehmigung aus, nachdem der Verein seit Jahren auf die Grundstücksflächen gewartet hat. Die PSG bzw. der SCP werden dann ein schönes Zentrum bauen, von dem direkt und indirekt die Jugend und alle Paderborner Fußballvereine profitieren, da viele andere Flächen frei werden, auf denen der SCP mit all seinen Mannschaften heute trainiert!

Man sollte also mal Herrn Breitenreiter fragen, wie er das sieht!

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