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Mo., 11.08.2014

Arbeit an der ersten Elf – Trainer wechselt im Testspiel das System Breitenreiter tüftelt noch

Trainer André Breitenreiter tüftelt vor dem Bundesligastart noch kräftig an der SCP-Elf.

Trainer André Breitenreiter tüftelt vor dem Bundesligastart noch kräftig an der SCP-Elf. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (WB/MR). Wer Paderborns Trainer nach seiner aktuellen Stammformation fragt, bekommt keine konkrete Antwort. André Breitenreiter weicht aus, der 40-Jährige will es dem ersten Pflichtspielgegner RB Leipzig nicht zu leicht machen. Ein anderer Grund ist aber auch, dass sich der Fußball-Lehrer selbst nicht sicher ist und an seiner ersten Elf noch kräftig tüftelt.

Am Samstag probierte er gegen den FC Everton über die 90 Minuten nicht nur 20 Feldspieler aus, er wechselte auch das System. Das gewohnte 4-2-3-1 schaute er sich eine gute Stunde lang an, dann wurde die Ausrichtung der Paderborner mit dem 4-1-4-1 offensiver.

Patrick Ziegler spielte den Part des einzigen defensiven Mittelfeldspielers zwischen den zwei Viererketten. Zu diesem wirkungsvollen Mittel griff Breitenreiter schon in der Aufstiegssaison, gegen den europäischen Top-Klub blieb der Tausch auch nicht ohne Folgen. Die eingewechselten Marvin Ducksch und Daniel Brückner verwandelten das 1:1 in einen 3:1-Sieg und belohnten damit den mutigen Auftritt des Neulings.

Offensivere Ausrichtung im Testspiel erprobt

»Alle haben sich nahtlos eingefügt und an die gute Leistung der anderen angeknüpft«, freute sich der Trainer über den geglückten Griff. Eine zentrale Rolle spielte dabei auch Marvin Ducksch. Die Leihgabe von Borussia Dortmund agierte als hängende Spitze hinter Mahir Saglik und stellte mit seinem Treffer die Weichen auf Sieg: »So ein Einstand ist natürlich ein Traum. Wichtig war aber, dass heute die gesamte Mannschaft super gespielt hat und wir uns mit einem verdienten Sieg selbst belohnt haben.«

Die Spitze hinter der Spitze fühlt sich auf dieser Position wohl, ob das auch die Lösung für die erste Liga ist, bleibt abzuwarten. »Jeder hat heute noch einmal seinen Anspruch auf einen Platz im Team untermauert«, sagt Breitenreiter und genießt den Konkurrenzkampf im Kader.

Und der wird sich diese Woche noch weiter verschärfen: Mit Thomas Bertels und Elias Kachunga sind gestern zwei weitere Profis ins Teamtraining zurückgekehrt.

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