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Mi., 20.08.2014

SCP-Präsident Finke über die Bundesliga, den Trainer und die Schulden »Wir werden kratzen und beißen«

Paderborns Präsident Wilfried Finke: »Der Klassenerhalt wäre eine weitere Sensation«.

Paderborns Präsident Wilfried Finke: »Der Klassenerhalt wäre eine weitere Sensation«. Foto: Hörttrich

Von Matthias Reichstein

Paderborn (WB). Mit dem Heimspiel am Sonntag (15.30 Uhr, Benteler-Arena) gegen FSV Mainz 05 schlägt der SC Paderborn ein neues Kapitel deutscher Fußball-Geschichte auf. Zum ersten Mal rollt der Bundesliga-Ball nach Paderborn. Präsident Wilfried Finke blickt im Interview mit Matthias Reichstein auf den DFB-Pokal zurück, erklärt, warum Trainer André Breitenreiter keine Jobgarantie bekommen hat, spricht über die wirtschaftliche Situation und formuliert seine Saisonziele.

Herr Finke, warum passen Paderborn und Pokal nicht zusammen?

Wilfried Finke: Die Jungs haben 120 Minuten gekämpft, aber mir fehlte der Plan nach vorne. Damit meine ich die Zielstrebigkeit, in Leipzig Tore erzielen zu wollen. Gerade in der zweiten Halbzeit hätten wir mehr Mut zur Offensive haben müssen. Hinten haben wir dagegen wieder gut gestanden und nur zwei Zufallstreffer kassiert.
 
Sie sprechen die Offensive an, muss der Verein da noch einmal nachlegen?

Finke: Mit Elias Kachunga und Alban Meha fehlen uns in der Offensive zwei ganz wichtige Leute. Meha hätte uns am Sonntag mit seinen gefährlichen Freistößen sehr gut getan. Ein Kachunga wäre mit seiner Geschwindigkeit auch eine gute Waffe gewesen. Wir haben es deshalb gegen sehr starke Leipziger zuviel mit langen Bällen versucht. Aber das wird auch der Trainer gesehen haben und seine Schlüsse ziehen.

Nach fünf Spieltagen mit zehn Punkten zum Rekordmeister nach München – Ihren Wunsch zum Saisonstart haben Sie im WESTFALEN-BLATT so formuliert. Doch jetzt mal ernsthaft, mit welchen Erwartungen gehen Sie in die erste Bundesliga-Saison?

Finke: Wenn wir uns von den direkten Abstiegsplätzen fernhalten können und relativ unbeschwert den Klassenerhalt schaffen, wäre ich sehr zufrieden. Das wäre eine weitere Sensation, weil wir in allen Bereichen die 1. Liga noch lernen müssen. Aber wir werden schnell lernen, und deshalb habe ich den Wunsch nach den zehn Punkten zum Start durchaus ernsthaft gemeint.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Mittwochsausgabe des Westfalen-Blatts.

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