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Sa., 23.08.2014

SCP-Trainer André Breitenreiter freut sich auf Paderborns Erstliga-Premiere »Das erste von 34 Endspielen«

SCP-Trainer André Breitenreiter fordert seine Mannschaft dazu auf, beim Heimspiel gegen Mainz am Sonntag »alles abzurufen«.

SCP-Trainer André Breitenreiter fordert seine Mannschaft dazu auf, beim Heimspiel gegen Mainz am Sonntag »alles abzurufen«. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (WB/pk) Bei der Pressekonferenz vor dem ersten Paderborner Auftritt in der 1. Bundesliga wurde auch dem SCP-Trainer André Breitenreiter endgültig klar: »Es ist Realität, wir sind angekommen.«

André Breitenreiter schaute kurz hoch. Dann stellte er fest: »So viele Kameras hatten wir sonst nicht mal bei unseren Spielen.« Nach dem Sensationsaufstieg im Mai begann der SCP vor mehr als zwei Monaten mit der Vorbereitung auf eine historische Saison, die am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Mainz (15.30 Uhr) beginnt. »Die Vorfreude ist riesig, die Anspannung steigt. Das ist das erste von 34 Endspielen, in den wir alles abrufen müssen. Wir brauchen die totale Unterstützung, viel Ruhe und Gelassenheit. Nur dann haben wir eine Chance«, appellierte Breitenreiter.

Demut und Bescheidenheit seien angesagt: »Wir wissen, wo wir herkommen.« Da ist es klar, dass dem Coach die Aussage von Präsident Wilfried Finke nicht gelegen kam. »Am fünften Spieltag fahren wir mit zehn Punkten nach München«, hatte Finke getönt. »Das hat mir nicht gepasst, weil so etwas unnötigen Erwartungsdruck aufbaut«, sagte Breitenreiter, ergänzte aber: »Der Präsident hat mit seinen Prognosen oft Recht behalten.«

Neuer Abwehrspieler könnte aus Frankreich kommen

Eines können die Paderborner nicht gebrauchen: Verletzungspech. Ausgerechnet Kapitän Uwe Hünemeier musste am Donnerstag aufgrund von Hüftproblemen pausieren. Am Freitag stieg er aber wieder ein und wird auflaufen. Bei der Verpflichtung eines neuen Abwehrspielers ist der SCP laut Manager Michael Born »ein Stück weiter«. Der Kandidat soll aus Frankreich kommen.

So könnten sie spielen
SC Paderborn: Kruse - Wemmer, Hünemeier, Strohdiek, Hartherz - Bakalorz, Vrancic - Rupp, Stoppelkamp, Koc - Kutschke
FSV Mainz 05: Karius - Brosinski, Bell, Noweski, Park - Geis, Baumgartlinger - Moritz, Djuricic, Koo - Okazaki
Schiedsrichter: Peter Sippel (München)

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