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Mo., 22.09.2014

Kunstschütze Moritz Stoppelkamp spricht über sein Sensationstor aus 82,3 Metern »Knall doch einfach mal drauf«

Moritz Stoppelkamp jubelt nach seinem Traumtor.

Moritz Stoppelkamp jubelt nach seinem Traumtor. Foto: dpa

Paderborn (WB). 82,3 Meter! Moritz Stoppelkamp  hat seinen Platz in den Bundesliga-Geschichtsbüchern sicher. Hätte nicht schon ein gewisser Mario Götze im wichtigsten Spiel des bedeutendsten Turniers den einzigen Treffer erzielt, wäre dem 27-Jährigen auch die Auszeichnung für das »Tor des Jahres« gewiss. Mit dem Kunstschützen sprach Elmar Neumann.

Herr Stoppelkamp, was ging Ihnen durch den Kopf, als der Ball Ihren Fuß verlassen hatte?
Stoppelkamp: Man kann gar nicht beschreiben, was in so einem Moment in einem vorgeht. Da hat man 1000 Sachen im Kopf. Ich hatte ja noch ein bisschen Zeit, bis der Ball dann tatsächlich im Tor gelandet ist. Ich dachte, der wird doch wohl jetzt nicht reingehen? Und dann war er drin. Unglaublich. So ein Tor und das gegen Hannover, wo ich keine wirklich schöne Zeit hatte. Der Fußball schreibt manchmal unfassbare Geschichten und das war so eine.

Direkt nach dem Tor sind Sie zum Hannoveraner Fan-Block gelaufen. Für die provokanten Gesten gab es anschließend von Schiri Knut Kircher Gelb.
Stoppelkamp: Ich habe nur den Finger auf den Mund gelegt, ihnen gezeigt, dass sie ruhig sein sollen. Im letzten meiner zwei Jahre in Hannover haben mich die Fans die ganze Zeit beschimpft, ich bin oft ausgepfiffen und sogar auf der Straße beleidigt worden. Das war auch nicht gerade fair und daher war das Tor für mich natürlich eine kleine Genugtuung.

Vor dem Spiel haben Sie öffentlich aber kein schlechtes Wort über Hannover verloren.
Stoppelkamp: Das stimmt. Über den Verein kann ich auch nichts Schlechtes sagen, das ist ein toller Verein. Nur sind da damals außerhalb des Platzes ein paar Sachen vorgefallen. Aber man sieht sich immer zweimal im Leben und ich freue mich, dass das Wiedersehen so ausgegangen ist.

Das vollständige Interview lesen Sie in der Montagsausgabe des WESTFALEN-BLATTS

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