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Mo., 10.11.2014

Abwehrspieler des SC Paderborn zieht sich in Augsburg einen Muskelfaserriss zu Jens Wemmer wieder verletzt

Jens Wemmer hat sich beim Auswärtsspiel in Augsburg einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt vorerst aus.

Jens Wemmer hat sich beim Auswärtsspiel in Augsburg einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt vorerst aus. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (WB). Eine MRT-Untersuchung brachte am heutigen Montag Gewissheit: Jens Wemmer hat sich im Auswärtsspiel beim FC Augsburg einen kleinen Muskelfaserriss im Bereich der linken Adduktoren zugezogen.

Der Rechtsfuß musste im Bundesliga-Spiel am vergangenen Samstag in der 44. Minute verletzt ausgewechselt werden.

Wie lange Wemmer mit dieser Verletzung ausfällt, lässt sich noch nicht exakt sagen. »Wir müssen den Heilungsverlauf abwarten«, betont Geschäftsführer Sport Michael Born.

Kommentare

So schnell kann da gehen...

Vor ein Woche noch das "Luxusproblem" mit 20 gesunden Spielern. Und nun die angeschlagenen Spieler Koc, Stoppelkamp, Wemmer, ... Da ist es gut, dass man regelmäßig allen Spielern Einsatzzeiten gibt, so wie das bei Rupp, Heinloth oder Kutschke passiert. Denn wenn nun geballt Stammspieler ausfallen, dann hat man Leute mit halbwegs Spielpraxis.

Auch muss man sich mittelfristig damit anfreunden, dass uns auch wieder Spieler verlassen werden. Natürlich haben sich Spieler wie Baka, Koc und Kachunga in die Notizblöcke andere Vereine gespielt, mit denen wir finanziell nie konkurrieren können. Daher muss jedem klar sein, dass man so manchen Spieler nicht wird halten können. Insbesondere Spieler mit auslaufenden Verträgen wie Meha und Wemmer wären sicher im Fall einer Vertragsverlängerung eine sehr teure Angelegenheit. Da sollte man immer eine Schmerzgrenze beachten, die a) wirtschaftlich vernünftig ist und b) das Gehaltsgefüge einer funktionierenden Mannschaft nicht zerstört! Bisher konnten wir immer jeden ersetzen, und es gehört sicher auch zur wirtschaftlichen Vernunft, bei bestimmten Ablösesummen zuzuschlagen, da am Ende ein wechselwilliger Spieler mit der Pistole auf der Brust auch kein Garant für gute Stimmung mehr ist. Aber die verantwortlichen Personen haben das in der Vergangenheit stets optimal gelöst. Ich erinnere mal an den letzten Winter als ein bei den Fans umstrittener Koc geholt wurde und Demme gegen Baka mit finanziellem Gewinn getauscht wurde. Da ging doch ein hörbaren Aufschrei der Entrüstung durch die Reihen der Nörgler! Die Jahre davor war das bei Kempe, Mohr oder Alushi ähnlich, während man Vrancic, Kachunga oder Meha für Pfeiffen hielt...

Die Mohrs, Gonthers, Brandys oder Alushis, die den sportlichen und finanziellen Aufstieg bei einem Wechsel sahen, sind gute Beispiele dafür, dass wir bisher jeden ersetzen konnten und ein Wechsel zu "größeren Vereinen" nicht zwingend eine Verbesserung ist!

1 Kommentare

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