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Mi., 26.11.2014

Vor dem Spiel in Bremen: SCP-Kapitän kuriert Viruserkrankung aus – Werder mit Wolf, aber ohne di Santo Paderborn bangt um Hünemeier-Einsatz

Paderborns Uwe Hünemeier wird im Spiel gegen Dortmund behandelt.

Paderborns Uwe Hünemeier wird im Spiel gegen Dortmund behandelt. Foto: Stefan Hörttrich

Paderborn/Bremen (WB/MR). Die personelle Situation beim SC Paderborn bleibt angespannt. Kapitän Uwe Hünemeier, der gegen Dortmund (2:2) bereits nach 35 Minuten wegen einer leichten Gehirnerschütterung vom Feld musste, war auch gestern nicht dabei.

Der Familienvater meldete sich zum Start in die neue Trainingswoche mit einem Magen-Darm-Virus krank. Wie stark damit sein Einsatz am Samstag im Auswärtsspiel bei Werder Bremen gefährdet ist, hängt vom Verlauf der Grippe ab. »Da können wir nur abwarten«, sagt Manager Michael Born.

Nicht gut sieht es auch bei Jens Wemmer aus. Der Außenverteidiger, der sich in Augsburg (0:3) einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen hatte, konnte auch gestern nicht ins Mannschaftstraining einsteigen: »Ich würde so gerne helfen, aber noch habe ich Schmerzen, wenn ich das Bein hebe, strecke oder einen Sprint anziehe.« Der 29-Jährige hat aber die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, will heute die Belastung im individuellen Lauftraining erneut steigern, um dann vielleicht morgen ins Team zurückzukehren. So sieht sein Plan aus, Wemmer bremst sich aber auch gleich selbst: »Falscher Ehrgeiz hilft mir hier nicht weiter. Die Saison ist noch lang, und deshalb werden wir alle genau abwägen, was mit Blick auf Bremen wirklich Sinn macht.« Wobei Wemmer nur zu gerne im Weserstadion auflaufen würde, schließlich trug er von 2001 bis zu seinem Wechsel nach Wolfsburg 2005 das Trikot des vierfachen Deutschen Meisters.

Dritte Stammkraft in Paderborns Viererkette ist Daniel Brückner. Die Bänderdehnung im rechten Fuß behindert den Linksverteidiger nur noch minimal. Gestern absolvierte er nur eine Laufeinheit, heute soll der 33-Jährige wieder mit der Mannschaft trainieren. »Es ist nichts kaputt, deshalb denke ich, dass ich bis Samstag wieder bei 100 Prozent bin«, sagt Brückner. Wobei ihn gegen den BVB mit Florian Hartherz ausgerechnet ein weiterer Ex-Werderaner gut vertreten hat.

Die Verletzung von Werder Bremens Torhüter Raphael Wolf ist harmloser als befürchtet. »Mittwoch oder Donnerstag will ich wieder mit der Mannschaft trainieren«, sagte der Werder-Keeper. Wolf hatte sich am Sonntag in Hamburg bei seinem Eigentor am Knie verletzt. Gegen Paderborn könnte Werder auch wieder auf Abwehrspieler Sebastian Prödl zurückgreifen. Der Österreicher hatte beim HSV aufgrund von Adduktorenproblemen gefehlt. Angreifer Franco di Santo, mit sechs Treffern bester Werder-Torschütze, wird dagegen weiterhin fehlen.

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