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Mo., 09.03.2015

Die Belohnung bleibt aus für den SCP und vom Himmel fällt nichts Ein Opfer seiner selbst

Wieder nicht drin: SCP-Stürmer Stefan Kutschke bleibt an Leverkusens Innenverteidiger Ömer Toprak hängen.

Wieder nicht drin: SCP-Stürmer Stefan Kutschke bleibt an Leverkusens Innenverteidiger Ömer Toprak hängen. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (WB). Das Fazit von Michael Heinloth fiel beachtlich aus. »Gut gespielt, gut verteidigt, gut gekämpft.« Der Rechtsverteidiger des SC Paderborn lag damit ganz sicher nicht falsch, allein: Am Ende stand ein herbes 0:3.

Kann man eine gute Leistung abliefern und trotzdem so hoch verlieren? Der SC Paderborn ist vielleicht noch kein Spezialist auf diesem Gebiet, aber am Sonntagabend auch nicht zum ersten Mal ein Opfer seiner selbst geworden. Sich für einen respektablen Auftritt eine verdiente Belohnung zu verschaffen, fällt der Mannschaft offenbar mit jedem Mal schwerer.

Vier der fünf Saisonsiege hatte der Bundesliga-Neuling bereits nach zehn Spielen gefeiert, hinzu gekommen ist seither nur das 2:1 in Hannover. Dieser einsame Erfolg, dazu fünf Unentschieden und acht Niederlagen bei 7:33 Toren – das zusammengenommen markiert den Niedergang des SCP. Immerhin: Stuttgart und Freiburg hängen hinter den Paderbornern fest wie Kitt und der Abstand nach oben ist immer noch gering genug, um an die Rettung zu glauben. »Die anderen punkten auch nicht«, stellte Alban Meha fest. Zumindest nicht im Übermaß.

Schmalhans bleibt Küchenmeister im Tabellenkeller, nur die Kölner landeten an diesem Wochenende eine Art Befreiungsschlag. Am Ende wird es wohl auch darauf ankommen, die Nerven zu behalten. Die Grundlagen für ein Happy End, da sind die Aufsteiger sicher, sind unverändert vorhanden. »Wir rackern, wir kämpfen. Die Stimmung in der Mannschaft passt«, erklärte Christian Strohdiek. Wobei sich der Verteidiger einen verschönten Blick auf die Situation untersagt: »Die Spiele werden immer wichtiger, es werden immer weniger.«

Vom Himmel fallen wird nichts in Paderborn. »Wir müssen uns alles hart erarbeiten«, sagte Florian Hartherz, »und wir werden uns das erarbeiten.« Trainer Breitenreiter hat schon die nächste Aufgabe vor Augen und seine Spieler am Sonntag dazu aufgefordert, den Kopf sofort wieder hochzunehmen: »Wir werden in Frankfurt einen neuen Anlauf nehmen.«

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