2:1 – Durststrecke vor heimischer Kulisse beendet
Paderborn schafft Befreiungsschlag

Paderborn (dpa). Bundesliga-Neuling SC Paderborn hat einen wichtigen Sieg im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga gelandet und den internationalen Bestrebungen des FC Augsburg einen Dämpfer versetzt. Die Mannschaft von André Breitenreiter beendete eine Durststrecke von sechs Spielen ohne Sieg und feierte mit einem 2:1 (0:0) gegen den FCA den ersten Heimerfolg 2015.

Samstag, 11.04.2015, 17:21 Uhr aktualisiert: 12.04.2015, 10:25 Uhr
2:1 – Durststrecke vor heimischer Kulisse beendet : Paderborn schafft Befreiungsschlag
Die Freude bei den Spielern ist groß: Mit einem 2:1 setzte sich der SCP gegen Augsburg durch. Foto: Oliver Schwabe

Elias Kachunga beendete mit dem Führungstor (48.) die Paderborner Torflaute von zuvor 599 Minuten. Den Ausgleich der Gäste durch Pierre-Emile Hojberg (52.) konterte Srdjan Lakic (60.), der wie Kachunga per Kopf traf. Die 14 446 Zuschauer in Benteler-Arena feierten den ersten Heimsieg seit dem 2. November 2014, seinerzeit gegen Hertha BSC (3:1). Augsburg verpasste durch das vierte Spiel in Folge ohne Sieg den möglichen Sprung auf den fünften Tabellenplatz.

28. Spieltag: 2:1 gegen FC Augsburg

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  • Foto: Stefan Hoerttrich, Oliver Schwabe WB
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Paderborns Trainer Breitenreiter baute seine Anfangsformation gegenüber dem jüngsten 0:2 in Berlin gleich auf fünf Positionen um. Florian Hartherz kam unter anderem für Jens Wemmer ins Spiel, der nach einem doppelten Rippenbruch passen musste. Zweite Spitze neben Srdjan Lakic war Elias Kachunga. Bei den Augsburgern rückte Abdul Rahman Baba für Markus Feulner wieder auf die linke Abwehrseite.

Augsburg konnte Chance nicht nutzen

Die ersten 20 Minuten machten die Gäste den besseren Eindruck und Druck. Die größte Chance des FCA hatte Raul Bobadilla, dessen Flachschuss aber von Hartherz auf der Torlinie geklärt wurde. Der Neuling wirkte in dieser Phase fahrig, kam dann aber besser ins Spiel und fing an, mutig nach vorne zu spielen. Pech hatten die Gastgeber, als Marvin Bakalorz mit einer Direktabnahme den Rücken von Lakic traf und der Ball von dort an die Latte sprang. Augsburg musste bereits ab der 40. Minute ohne Sturmspitze Caiuby auskommen, für den Trainer Markus Weinzierl Tim Matavz brachte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schlugen die Gastgeber dann zu. Nach einem schnellen Vorstoß erreichte eine genaue Flanke von Hartherz den Kopf von Kachunga, der nur noch einnicken brauchte. Für Kachunga war es das sechste Saisontor und der erste Treffer seit dem 14. Spieltag beim 1:1 gegen Freiburg. Augsburg reagierte prompt. Pierre-Emile Hojberg traf aus 16 Metern mit einem strammen Schuss. Die Gäste setzten sofort nach. Eine Matavz-Flanke sorgte für die nächste brenzlige Situation. Die Gastgeber berappelten sich aber wieder und gingen mit dem nächsten schönen Angriff in Führung. Eine weitere Hartherz-Franke, diesmal von der linken Seite, nickte Lakic in die lange Ecke.

Paderborn blieb dran, aber auch Augsburg kam wieder. Der eingewechselte Shawn Parker scheiterte an SCP-Keeper Lukas Kruse (78.). Auf der anderen Seite verpasste der eingewechselte Stefan Kutschke die Entscheidung, als er nach Vorlage von Lukas Rupp über das leere Tor schoss.

Statistik

SC Paderborn: Kruse - Heinloth, Rafa, Hünemeier, Hartherz - Koc (71. Rupp), Bakalorz, Vrancic, Ouali - Lakic (77. Kutschke), Kachunga (89. Strohdiek)

FC Augsburg: Hitz - Verhaegh, Hong, Klavan, Baba - Kohr (63. Esswein), Baier - Bobadilla (76. Parker), Højbjerg, Werner - Caiuby (40. Matavz)

Schiedsrichter: Stieler (Hamburg) - Zuschauer: 14 446

Tore: 1:0 Kachunga (48.), 1:1 Højbjerg (52.), 2:1 Lakic (60.)

Gelbe Karten: Hünemeier (4) / Højbjerg (4), Parker (1)

Kommentare

chefplaner  schrieb: 12.04.2015 07:27
2.Rückrundensieg!
Auch Bremen, Stuttgart und Freiburg sind machbar. Da muss man aber auch l endlich Glück mit dem Schiri haben!

Es ist aber erschreckend gewesen, dass man uns erneut einen Schiri aus Hamburg geschickt hat, so wie zuletzt auch ein Schiri aus Stuttgart pfiff. Weder Stuttgarter noch Hamburger können ein Interesse an SC-Siegen haben.

Und so lief es auch: die Tätlichkeit von Höjbjerg gab nicht mal gelb. Und erneut blieb bei Elfmetersituationen die Pfeife stumm. Während Augsburg hart und taktisch foulte, bekam Hüne gelb! Erst in der Schlussphase gab es dann auch mal gelb gegen Augsburg.
1 Kommentare
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