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Di., 19.05.2015

Paderborns Manager Michael Born über die Chancen auf den Klassenerhalt »Auch Stuttgart hat Druck«

SCP-Manager Michael Born.

SCP-Manager Michael Born. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn(WB). Drei Siege in der Rückrunde bei nur neun geschossenen Toren – Paderborns Bundesliga-Statistik der vergangenen 16 Spiele liest sich nicht gut. Manager Michael Born bleibt aber optimistisch und glaubt noch fest an Relegationsrang 16. Im Interview mit Matthias Reichstein sprach der 47-Jährige über das Abstiegsendspiel gegen den VfB Stuttgart, Trainer André Breitenreiter und die 2. Liga.

Herr Born, was schmerzt mit einem Abstand von zwei Tagen mehr: die 0:1-Niederlage auf Schalke oder die Tatsache, dass sich Ihr Klub nicht mehr aus eigener Kraft für die Relegationsspiele gegen den Zweitligadritten qualifizieren kann?
Born: Natürlich war die Niederlage ganz bitter. Aber es nutzt uns jetzt nichts mehr, wenn wir uns damit oder mit den anderen Ergebnissen noch beschäftigen. Wir müssen uns jetzt ausschließlich auf das  Heimspiel gegen den VfB Stuttgart fokussieren. Da bin ich mir relativ sicher, dass wir gewinnen – wenn wir so auftreten wie zuletzt.

Aber der Sieg gegen Stuttgart wird nicht reichen.
Born: Richtig, aber mehr können wir nicht beeinflussen. Wir konnten am Samstag auch nicht beeinflussen, was die Bayern in Freiburg machen oder wie Augsburg gegen Hannover spielt.

Wenn es schlecht läuft, steigt der SC Paderborn mit 34 Punkten ab. Das wäre vor Saisonstart eine Punktzahl gewesen, die Sie nicht sofort abgelehnt hätten.
Born: Natürlich haben wir insgesamt sehr gut gepunktet und die 34 Zähler hätten in den vergangenen drei Jahren auch immer für den Klassenerhalt gereicht. Wir haben jetzt eine Saison erwischt, in der es anders läuft. Aber ich bin nach wie vor sehr optimistisch, dass wir uns trotzdem noch für die Relegation qualifizieren.

Wären Ihnen am Samstag schwächelnde Bayern als Gegner lieber als formverbesserte Schwaben?
Born: Nein. Stuttgart hat auch Druck, der VfB muss auch gewinnen und deshalb ist der Spielplan gut so wie er ist.

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Dienstagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

Kommentare

Prädikat: Ligauntauglich

Typisch für fast alle SCP - Offiziellen ist die Verklärung der eigenen Leistung
bei gleichzeitiger Infragestellung der Gegner.
Die stärkste Waffe der Paderborner ist ihre eigene Arroganz und Selbstüberschätzung.
Kein profihaftes Verhalten, aber jede Menge Attitüden aus dem Amateurbereich.
In der dritten Liga wäre dieser Ableger eines Möbelkonzerns auf Dauer am besten aufgehoben.

1 Kommentare

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