Ginczeks 2:1 sichert Stuttgart den Klassenverbleib – Reaktionen des SCP
Paderborn steigt ab

Paderborn (dpa). Das Bundesliga-Abenteuer des SC Paderborn ist nach einer Saison beendet: Daniel Ginczek dagegen hat den VfB Stuttgart vor dem zweiten Absturz in die 2. Liga nach 1975 bewahrt. Dem Angreifer gelang am Samstag in der 72. Minute das millionenschwere Siegtor zum 2:1 (1:1)-Erfolg der Schwaben.

Samstag, 23.05.2015, 17:30 Uhr aktualisiert: 24.05.2015, 18:19 Uhr
Ginczeks 2:1 sichert Stuttgart den Klassenverbleib – Reaktionen des SCP : Paderborn steigt ab
Der Kampfgeist hat am Ende nicht gereicht. Stuttgart gewinnt gegen den SC Paderborn. Foto: Oliver Schwabe

Beim Tabellen-Letzten aus Ostwestfalen kam nach dem frühen Führungstreffer von Marc Vucinovic (4.) noch einmal Hoffnung auf, mit einem Sieg am letzten Bundesliga-Spieltag noch den Relegationsplatz zu erreichen. Doch Daniel Didavi brachte die Mannschaft von Trainer Huub Stevens, der seine Rettungsmission wie schon im Vorjahr erfolgreich zu Ende brachte, mit dem 1:1 in der 36. Minute zurück in die Begegnung. Während Stevens in seiner 368. Bundesliga-Partie die zuletzt erfolgreiche Formation ins Rennen schickte, nahm SC-Coach André Breitenreiter im letzten Heimspiel drei Änderungen vor. Florian Hartherz und Vucinovic rückten für den gelbgesperrten Daniel Brückner und Süleyman Koc in die Startelf. Zudem spielte Elias Kachunga für Lukas Rupp und agierte neben Srdjan Lakic als zweite Spitze.

34. Spieltag: SC Paderborn - VfB Stuttgart 1:2

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Hoffnung auf wundersame Rettung geplatzt

Die Hereinnahme von Vucinovic zahlte sich für die Ostwestfalen schon in der 4. Minute aus. SC-Kapitän Uwe Hünemeier durfte ungehindert bis fast zum Strafraum der Schwaben marschieren, der Ball landete dann über Lakic beim freistehenden Rechtsaußen: Und Vucinovic, der mit seinen Toren in der Endphase der Zweitliga-Saison im Vorjahr maßgeblich zum Aufstieg beigetragen hatte, schockte den VfB in seinem erst achten Saison-Einsatz mit einem platzierten Schuss aus rund 18 Metern. Zwar hatten die Gäste danach mehr Ballbesitz und mehr Torabschlüsse, doch effektiv waren sie zunächst nicht. Immer wieder blieben die Angreifer in der 07-Abwehr hängen oder fanden in Torhüter Lukas Kruse ihren Meister. Martin Harnik (13.) sorgte mit einem Kopfball knapp über die Latte noch für die größte Gefahr. Dann aber war Kruse geschlagen. Nach einem missglückten Klärungsversuch von Hünemeier hatte Didavi wenig Mühe, zum 1:1 auszugleichen. Nur zwei Minuten später verfehlte Harnik (38.) am langen Pfosten nach einer Hereingabe des unermüdlichen Antreibers Filip Kostic das leere Tor. Das hätte schon die VfB-Führung sein müssen. Doch fast noch größer war die Chance von Daniel Ginczek. Wie Slalomstangen umkurvte er drei Paderborner, setzte den Ball dann aber frei vor Kruse neben das Tor. 

SC Paderborn: Das Abstiegsfinale in Bildern

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Da Paderborn ein Remis nichts genutzt hätte, brachte Breitenreiter im zweiten Durchgang in Jens Wemmer und Offensivspieler Rupp zwei frische Kräfte. Doch weil der Hamburger SV kurz darauf 2:0 gegen Schalke 04 führte, war die letzte Hoffnung auf die wundersame Rettung beim wackeren Aufsteiger längst geschwunden. Und Stuttgart brauchte nur das entscheidende Tor, um sich den Klassenverbleib noch zu sichern. Von einem Sturmlauf der Schwaben war aber zunächst nichts zu sehen, auch wenn Kostic immer wieder die Initiative ergriff. Harnik  (65.) rutsche erneut an dessen Flanke vorbei. Eine tolle Einzelaktion von Ginczek brachte dann das für den VfB erlösende Tor und Stevens den 150. Sieg als Bundesliga-Trainer. Gleichwohl dürfte die Zeit des Niederländers als Coach in Stuttgart wohl abgelaufen sein.

Reaktionen des SCP

Spieler Florian Hartherz: »Es ist traurig, es ist schade. Wir haben noch einmal alles gegeben, aber Hamburg hat auch gewonnen und da war unser Ergebnis am Ende egal.«

Spieler Srđan Lakić: »Die Enttäuschung ist jetzt riesengroß, aber am Ende hat uns doch ein bisschen gefehlt. Jetzt ist es vorbei.«

SCP-Präsident Wilfried Finke: »Das war ein hochverdienter Sieg für Stuttgart. Trotz unserer Führung, kamen wir zu keiner Zeit für einen Sieg in Frage.«

So wurde gespielt

SC Paderborn: Kruse - Heinloth (46. Wemmer), Strohdiek, Hünemeier, Hartherz - Vucinovic (76. Koc), Bakalorz (46. Rupp), Vrancic, Stoppelkamp - Kachunga, Lakić

VfB Stuttgart: Ulreich - Schwaab, Baumgartl, Rüdiger, Klein - Serey Dié, Gentner - Harnik, Didavi (69. Maxim - 90. Niedermeier), Kostic (90.+3 Werner) - Ginczek

Schiedsrichter: Aytekin (Oberasbach) 

Zuschauer: 15.000 (ausverkauft)

Tore: 1:0 Vucinovic (4.), 1:1 Didavi (36.), 1:2 Ginczek (72.)

Gelbe Karten: Lakić (5), Stoppelkamp (5) / Ginczek (3), Kostic (5)

Kommentare

chefplaner  schrieb: 24.05.2015 04:37
NLZ, Fans und Zukunft
Diese Saison hat viele Grundsteine gelegt (Fans, Schuldenfreiheit).

Wir haben eine Fülle an latenten Kräften. Wir haben ein Potential von Bereitschaft, Mitverantwortung und Mitsorge besonders in der Jugend! Das Jugendalter ist nicht mehr wie einst sieben Jahre lang (von 15 bis 22) sondern eher 20 Jahre lang (von 10 bis 30). Das sagen Soziologen und Psychologen. Und Jugend ist immer eher Opposition. Alles, was nicht gut läuft, wird bekämpft, ohne den Beweis zu erbringen, es besser zu können. Das ist natürlich. Protestaktionen sind die Folge. Idole treten an die Stelle von früheren Helden und Mode an die Stelle von Idealen.

Jugend aber ist Zukunft. Und die Jugend muss daher gerecht und konstruktiv angenommen werden! Was mitreißt sind weniger Wort, sondern Überzeugungen und Eindeutigkeiten mit denen wir sprechen und leben! Will man die Jugend gewinnen, muss man ihnen mehr von ihren Idealen anbieten.

Die Zukunft beginnt mit dem Heute. Wir müssen also heute und in der heutigen Gesellschaft handeln. Die Jugend muss die Zukunft bauen. Daher muss sie von uns vorbereitet werden. Die alte Generation soll sich nicht mit Vorrechten umgeben wissen und andere als Unwissende und Irrende sehen. Lieber soll sie denen Stimme geben, die keine Stimme haben. Auf der Suche nach neuen Formen können wir Fehler begehen. Mitunter ist es aber schlimmer, keine Veränderung zu versuchen. Natürlich muss man das mit Vorsicht tun, um die Kontrolle zu bewahren. Entgleisungen müssen berichtigt werden. Und es muss zu gesunden Initiativen ermutigt werden.

Eins aber ist sicher wir müssen keine Angst vor der Zukunft haben! Natürlich müssen Dortmund, Fürth, Pauli oder 1860 mahnende Beispiele sein. Mit weniger Aufwand wird es eben auch in der zweiten Liga schwer, gerade wenn ein Umbruch die Stabilität begrenzt.

Und die Geldpolitik vom BVB, wo man nach den Erfolgen der Vergangenheit in den letzten beiden Jahren jeweils 50 Mio. ausgab, zeigt, dass wir unsere Philosophie beibehalten müssen! Herr Finke und Herr Born werden sicher dafür sorgen und brauchen unseren Rückhalt!
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