SCP-Trainer wartet ab, wie die Perspektive ist
Breitenreiter: »Ich will weiterkommen«

Paderborn (WB). Heute Mittag trifft sich das sportliche Führungs-Duo des SC Paderborn im Büro des Präsidenten mit Wilfried Finke. Der Boss wird über die Planungen von Manager Michael Born sowie Trainer André Breitenreiter informiert. Das von Finke geforderte Bekenntnis vom Trainer zum SCP wird es nicht geben. 

Donnerstag, 28.05.2015, 07:56 Uhr aktualisiert: 29.05.2015, 08:49 Uhr
SCP-Trainer wartet ab, wie die Perspektive ist : Breitenreiter: »Ich will weiterkommen«
Engagiert an der Seitenlinie: Paderborns Trainer André Breitenreiter lässt seine Zukunftspläne noch offen. Foto: Oliver Schwabe

»Erfolg weckt Begehrlichkeiten, und ich will weiterkommen«, sagt Breitenreiter und fügt hinzu: »Wir haben eine rasante Entwicklung hinter uns. Jetzt muss sich zeigen, ob der SCP in der Lage ist, hier Schritt zu halten. Oder ob er sich nur gut aufstellen will.«

Breitenreiter empfindet das von Finke formulierte Ultimatum übrigens nicht als »besonders fair«. Hintergrund ist die Ausstiegsklausel, nach der er jederzeit den Verein verlassen könnte. Und das zu einem günstigen Kurs. Nach WESTFALEN-BLATT-Informationen wären für den 41-Jährigen, sollte er seinen bis 30. Juni 2016 laufenden Vertrag nicht erfüllen, nur 500 000 Euro Ablöse fällig. Breitenreiter will sich wohl auch deshalb nicht unter Zeitdruck setzen lassen und alle Angebote, sollten sie denn aus Hannover, Frankfurt, Schalke oder doch Leipzig kommen, in Ruhe prüfen. »Das heißt aber noch lange nicht, dass ich bei Anfragen auch zwangsläufig gehe«, betont Breitenreiter und sagt: »Wir können hier nicht jedes Jahr zaubern. Machen wir in Paderborn aber den nächsten Schritt, kann es auch sein, dass ich meinen Vertrag vorzeitig verlängere.«

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der Donnerstagsausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

Kommentare

Theo-der-Flieger  schrieb: 03.06.2015 13:41
'..... es wurde ein weiteres Stück Tradition geschaffen...'
Mein Gott, wie jämmerlich!
Gibt es einen treffenderen Beweis für Minderwertigkeitsgefühle
als diese Aussage ?
Wer keine Tradition zu bieten hat, der schafft sie sich halt!

Der SCP ist und bleibt ein künstliches Möbelhausprodukt und wird in nur wenigen
Jahren wieder dort kicken, wo der neutrale Fußballfan den Verein sieht:
In der dritten Liga.

Merke: Weder Tradition noch Fankultur lassen sich künstlich herbeireden.
Romantiker  schrieb: 03.06.2015 07:58
Die Show
Was soll dieses Theater ? Den will doch keiner haben, alles nur Show !!!
PBFan71  schrieb: 29.05.2015 08:54
Vernünftig herangehen
Es macht zumindest keinen Sinn, jetzt schon eine Losung auszugeben, die "direkter Wiederaufstieg" heißt. Der Anspruch sollte jedoch sein, dass man im oberen Drittel mitspielt. Ich bin der Meinung, dass nach dem Abstieg nun auch ein Stück weit weitere Tradition geschaffen wurde und es zum Lernprozess gehört, nach bitteren Rückschlägen wieder aufzustehen. Die 2. Liga ist sehr stark - wird im Grunde von Jahr zu Jahr stärker, so dass so einige Mannschaften ein Wort oben mitreden werden. Auch die Bielefelder unterschätze ich nicht. Dennoch sollte wie erwähnt das Ziel das obere Tabellendrittel sein.
chefplaner  schrieb: 28.05.2015 09:39
Perspektive
Die Liga ist zu stark, als dass man bestimmte Ziele als selbstverständlich bezeichnen könnte (Leipzig, Nürnberg, Freiburg, K´lautern, Düsseldorf, Braunschweig, Union, Pauli, Fürth, Bochum sind uns finanziell und strukturell immer noch voraus).

Die meisten Vereine scheitern doch an den Erwartungen im Umfeld, weshalb z. B. Hamburg zig Trainer verschlissen und gleichzeitig zig Million verbrannt hat.

Unsere Perspektive lautet erst mal Pokalauslosung abwarten (2 Wochen). Da wir jedes Jahr das schlechteste Los bekommen, tippe ich auf Pauli auswärts!
4 Kommentare
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