MIttelfeldspieler lockt das Ausland
Meha verlässt Paderborn

Paderborn (WB/MR). Bundesliga-Absteiger SC Paderborn steht vor einem großen Umbruch. Mit Alban Meha verlässt nach vier Jahren ein weiterer Spieler den Verein. Der 29-jährige Fußballer, der mit seiner Familie zurzeit in seiner Heimat im Kosovo Urlaub macht, kann ablösefrei gehen, sucht sein Glück im Ausland und will dort weiter in der 1. Liga spielen.

Mittwoch, 03.06.2015, 08:38 Uhr aktualisiert: 03.06.2015, 14:28 Uhr
MIttelfeldspieler lockt das Ausland : Meha verlässt Paderborn
Alban Meha kehrt dem SCP den Rücken. Foto: Oliver Schwabe

Dem Nationalspieler Albaniens, der in der abgelaufenen Saison in 18 Spielen drei Tore erzielte,  sollen angeblich Angebote aus Katar und den Vereinigen Arabischen Emiraten vorliegen.

Nach Jens Wemmer (Panathinaikos Athen), Christian Strohdiek (Fortuna Düsseldorf), Lukas Rupp (nur Vertrag für die 1. Liga) und Marvin Ducksch (Borussia Dortmund, war ausgeliehen) ist der Freistoßspezialist bereits der fünfte Profi, der die Ostwestfalen verlässt. Fraglich ist weiter auch die Zukunft von Süleyman Koc, Elias Kachunga und Mario Vrancic, die in ihren Verträgen alle über Ausstiegsklauseln verfügen.
Noch vertragslos sind Marc Vucinovic und Florian Hartherz. Die Verhandlungen mit den Beratern der beiden Spieler führt zurzeit SCP-Manager Michael Born, und der ist optimistisch: »Es sieht gut aus. Ich denke, wir werden uns einigen.«

Die Planungen für die neue Serie  laufen dennoch eher schleppend. Mit Torwart Daniel Heuer Fernandes vom VfL Osnabrück steht bislang nur ein Neuzugang fest. Das liegt fraglos auch an der noch immer offenen Trainerfrage. Erst wenn André Breitenreiter kommende Woche seinen Kurzurlaub beendet hat, wird es hier zu einer Entscheidung kommen.

Heute Abend trifft sich das Präsidium des SCP zu einer Sitzung. Ein Thema ist der Gesamtetat für die kommende Saison. Der wird nach dem Abstieg von bislang 35 Millionen Euro auf etwa 18 Millionen Euro gekürzt.

Ein anderes großes Thema dürfte der drohende Fan-Boykott sein. Die Führung des Vereins wird vermutlich  einen Schritt auf die Anhänger zugehen und  will  die massiv kritisierte neue Preisstruktur zumindest noch einmal überdenken.

Kommentare

Theo-der-Flieger  schrieb: 04.06.2015 22:28
Arroganz im Quadrat
Dieser @'chefplaner' ist einfach unerträglich arrogant und vom SCP - Virus erheblich
beeinträchtigt.

Die Abgänge von mindestens sechs Leistungsträgern ist für ihn kaum der Rede wert und
kann ' locker und allemal ausgeglichen werden.' Auf welchem Planeten lebt dieser Mensch?

Die unverschämten Dauerkartenpreise werden von ihm mit den abenteuerlichsten Argumenten
verteidigt -gegen jedes bessere Wissen und alle Vernunft.

Der SCP ist dabei, sich selbst zu demontieren und dauerhaft zu schaden, kräftig unterstützt vom
'@ Chefplaner'.

SCP ?

Nein danke !
chefplaner  schrieb: 03.06.2015 09:52
Normal
Dass nach einem Abstieg ein Umbruch bevorsteht, ist doch normal. Ducksch sollte weg, Strohdiek wollte weg, Wemmer und Meha haben Ambitionen und wollen ihre Karriere nun vergolden (wären sicher sowieso sonst sehr, sehr teuer für uns geworden), Rupp ist ein Verlust - klar -, und falls ein Spieler gegen eine satte Ablöse wechseln will, kann man ihn ohnehin nicht zwingen zu bleiben. Ersetzt haben wir bisher noch jeden.

Der Etat von 34 Mio. im letzten Jahr (4 Mio. Kredit, 15 Mio. Mannschaft, 1 Mio. Stadion/VIP-Zelt, 2 Mio. Transferausgaben, Stadionmiete, Parkplatzpachten, Geschäftsstelle, Rasen Paderkampfbahn etc.) muss nun auf 17 Mio. heruntergefahren werden (9 Mio. Mannschaft).

Das heißt, dass zu den rund 9 Mio. TV-Geldern maximal 3 Mio. Zuschauereinnahmen kommen. Der Rest muss durch Sponsoren oder eben Transfererlöse erzielt werden.

Und als kleine Beispielrechnung bedeutet 1,- € günstiger Eintrittskarten eben 170 000,- € weniger Einnahmen im Jahr - also 1 % des Gesamtetats. Jeder muss also für sich entscheiden, was ihm ein Euro mehr oder weniger Wert ist!
2 Kommentare
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