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So., 19.07.2015

Der SCP unterliegt dem Premier-League-Aufsteiger FC Watford – Wydra kommt aus Wien Das letzte Testspiel endet 0:2

Paderborns Marcel Ndjeng muss sich gleich gegen drei Engländer behaupten.

Paderborns Marcel Ndjeng muss sich gleich gegen drei Engländer behaupten. Foto: Besim Mazhiqi

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Der SC Paderborn hat seinen neun Begegnungen langen Testspielreigen mit einer Niederlage beendet.

Eine Woche vor dem Zweitliga-Auftakt gegen den VfL Bochum (Sonntag, 13.30 Uhr), der seinerseits am Freitag Borussia Dortmund mit 2:1 besiegte, unterlag der Erstliga-Absteiger dem Premier-League-Aufsteiger FC Watford mit 0:2 (0:1).

Vor 3157 Zuschauern brachte der Tscheche Matej Vydra die Gäste von der Insel nach zwölf Minuten in Führung. Der SCP steigerte sich nach Wiederbeginn etwas und hatte durch Pfostenschuss von Nick Proschwitz (81.) seine größte Chance. Einen Treffer verbuchte aber nur noch der FC Watford. Der eingewechselte Odion Ighalo (61.) legte das 0:2 nach.

Paderborn: Kruse - Heinloth (69. Narey), Hünemeier (81. Ruck), Hoheneder (81. Lopez), Brückner (69. Hartherz) - Bakalorz (64. Schonlau), Ndjeng (81. Bertels) - Koc (64. Vucinovic), Saglik (69. Brasnic), Ouali (64. Stoppelkamp) - Proschwitz (81. Pepic)

Wydra kommt aus Wien

Ein Erfolgserlebnis hat der SCP derweil auf dem Transfermarkt verbucht. Vorbehaltlich der sportmedizinischen Untersuchung, die es am Montag zu absolvieren gilt, statten die Paderborner Dominik Wydra, den Kapitän der österreichischen U21-Nationalmannschaft, mit einem Dreijahresvertrag aus. Der 21-Jährige wechselt vom SK Rapid Wien an die Pader.

Kommentare

Wydra

Wydra passt optimal ins Anforderungsprofil: jung, hungrig, mit Potential, Führungsqualitäten, Größe und Qualität. Sicher darf man von so einem jungen Mann nicht erwarten, dass der sofort einschlägt wie eine Bombe, aber er wird sicher nach und nach Verantwortung übernehmen können.

Natürlich weiß man nie, ob ein Spieler sich schnell integriert, verletzungsfrei bleibt und sich positiv entwickelt - wer kann schon in die Zukunft schauen! Aber genau das wusste man eben auch nicht bei Spielern, die anderswo zu Millionen-Flops wurden.

Die Philosophie, junge Talente zu entwickeln und später vielleicht teuer zu transferieren, hat uns sportlich und wirtschaftlich erfolgreich gemacht!

Und man darf eben nicht vergessen, dass nun alles teurer zum vorletzten Jahr geworden ist (Mannschaft +50 %, Trainingszentrum + 500 000,-/a, neue Stellen auf der Geschäftsstelle, Oberliga-Kader U23 etc.). Dagegen sind die TV-Gelder nun gerade vielleicht um 2 Mio. höher. Das heißt, ein erfolgreicher Verein kostet eben Geld. Und da sind eben alle am Zug (Sponsoren, Zuschauer oder eben Transfers). Aber für die Entwicklung des SCP vom Oberligisten zum schuldenfreien Bundesligisten mit Stadion und Trainingszentrum ist mir jeden Euro wert!

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