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Do., 17.09.2015

SC Paderborns Präsident Finke spricht über Mechanismen, die auch für Trainer Gellhaus gelten »Jobgarantie wäre unverantwortlich«

Ein kritischer Blick vom Trainer in Richtung Präsident. Noch steht Wilfried Finke zu Markus Gellhaus, doch der SC Paderborn muss jetzt punkten.

Ein kritischer Blick vom Trainer in Richtung Präsident. Noch steht Wilfried Finke zu Markus Gellhaus, doch der SC Paderborn muss jetzt punkten. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (WB). Vier Niederlagen in Folge, abgerutscht auf Platz 16. Absteiger SC Paderborn steht vor dem Zweitliga-Heimspiel am Samstag gegen den Karlsruher SC mit dem Rücken zur Wand. Trainer Markus Gellhaus rückt mehr und mehr ins Visier. Über ihn und die nächsten Spiele  sprach  Peter Klute mit Präsident Wilfried Finke.

Herr Finke, wie groß ist die Anspannung vor dem Anpfiff am Samstag?
Wilfried Finke: Man sollte die Situation nicht dramatisieren, aber auch nicht unterschätzen. Wir dürfen jetzt nicht den Fehler machen und denken, jetzt haben wir unsere Mannschaft zusammen, jetzt kommt der erhoffte Erfolg von selbst. Aber eins ist auch klar: Es ist erkennbar, dass wir mit dieser Mannschaft absolut wettbewerbsfähig sind und Punkte holen müssen.

Markus Gellhaus ist nicht irgendein Trainer, weil er eine lange Vergangenheit im Verein hat. Hat er deshalb eine längere Garantiezeit als vielleicht ein externer Trainer?
Finke: Markus Gellhaus ist ein moralisch einwandfreier Mitarbeiter mit einer hohen Akribie und Fachkompetenz, aber es wäre unverantwortlich, ihm eine Jobgarantie zu geben. Das kann ich mir in meinem Unternehmen nicht leisten und auch nicht beim SC Paderborn. Wenn der Erfolg ausbleibt, greifen in diesem Geschäft die Mechanismen. Das hat nichts mit meiner persönlichen Beziehung zu ihm zu tun. Aber ich sage auch ganz klar, dass ich es ihm wünsche, dass er es hinbekommt.

Wieviel Punkte der SCP-Präsident noch bis zur Winterpause fordert und was Finke sonst zur SCP-Situation sagt, lesen Sie im ausführlichen Interview in der Freitagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

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