SCP-Präsident erklärt: »Der Trainer bleibt so lange, wie er Vertrag hat«
Finke spricht Effenberg das Vertrauen aus

Bielefeld/Paderborn (WB/pk). Überraschende Entwicklung beim SC Paderborn: Nach dem 1:1 im Derby bei Arminia Bielefeld hat SCP-Präsident Wilfried Finke dem Trainer des abstiegsbedrohten Zweitligisten das Vertrauen ausgesprochen.

Sonntag, 21.02.2016, 16:49 Uhr aktualisiert: 21.02.2016, 17:37 Uhr
SCP-Präsident erklärt: »Der Trainer bleibt so lange, wie er Vertrag hat« : Finke spricht Effenberg das Vertrauen aus
Stefan Effenberg wurde der Rücken von seinem Präsidenten gestärkt. Foto: Oliver Schwabe

»Ich werde jetzt etwas Ultimatives über den Trainer sagen und dann mit niemandem mehr darüber sprechen: Effenberg bleibt so lange, wie er Vertrag hat«, erklärte der Klub-Präsident gegenüber dem WESTFALEN-BLATT. Effenbergs Vertrag beim SCP läuft bis Sommer 2017, ist allerdings nur in der 2. Liga gültig. Und Finke legte noch nach: »Wenn wir mit einem drin bleiben, dann mit Effenberg.«

Noch im Januar hatte Finke betont, dass Effenberg im Februar liefern müsse. Die Trennung vom 47-Jährigen zeichnete sich danach schon ab. Nun kann Stefan Effenberg deutlich entspannter in die nächsten Wochen gehen.

Kommenden Freitag (18.30 Uhr) empfängt der SCP Spitzenreiter RB Leipzig.

Kommentare

analyse  schrieb: 22.02.2016 15:21
Selbstüberschätzung
Zwangsmitgliedschaft, hohe Eintritspreise, all das kann man ja noch Erleiden, will man im Paderbornerland bundesliga fußball sehen.

Was aber Überhaut nicht geht, ist die völlige Selbstüberschätzung des Präsidenten!

Herr Präsident!
Der SC Paderborn e.V. sind die Mitglieder des Vereins.!
Demgegenüber ergeben sich natürlich auch Pflichten, die die Mitglieder zu erfüllen haben. Dazu zählen die Treuepflicht, also die Pflicht, die Interessen des Vereins zu fördern und vereinsschädigendes Verhalten zu unterlassen!

Ihr Verhalten gegenüber Trainer und Manschaft ist vereinsschädigendes Verhalten!

Fans last uns endlich zusammen stehen nach dem Motto „Helden geben nie auf“
und vordern
„Finke raus“,
dan schaffen wir auch den Klassen erhalt!!!
chefplaner  schrieb: 21.02.2016 19:43
Es lag nie am Trainer
Richtig so. Am Trainer lag es nie. Im Gegenteil. Die Diskussionen um Gelhaus haben uns eher Punkte gekostete.

Naja, so ist das. Aus den 7 fetten Jahren sind nur 6 geworden (6 Jahre klare Nr. 1 in OWL). Denn auch wenn manche schon die 2. Liga für einen Misserfolg halten, habe ich sie IMMER als Geschenk bezeichnet und war dafür nicht nur dem Verein stets dankbar!

Nun heißt es wieder, kleinere Brötchen zu backen. Das war aber eben eine Frage der Zeit. Es ist aber seltsam: mit der Fertigstellung des Stadions gings in die 3. Liga. Und nun mit der Fertigstellung des TNLZ blüht das selbe! Na und? Dann spielen wir eben 3. Liga!!! Und so werden wir wohl auf Jahre nicht mehr zum "DERBY" antreten... Ein Begriff, über den sich manche so herrlich aufregen. Ja, ich bin auch mit den "Feindschaften" zu Gütersloh, Münster, Osna, Lippstadt, Verl länger beschäftigt als mit BI, aber da es sich um die größten Vereine in OWL handelt, ist der Begriff als solcher nicht abwegig. Das Problem ist, dass wir nicht die Möglichkeiten wie andere haben, die es erlauben, mit Millionenschulden in der 3. Liga zu überleben! Da könnten wir den Schlüssel umdrehen!

Die Fehler wurden im Sommer gemacht: falsche Erwartungshaltung im Umfeld, Druck auf Born, "Stars" zu holen, dann das Holen von Kirch, Stöger, Proschwitz, dadurch das ungesunde Aufblähen des Kaders auf mindestens 4 Spieler zu viel, danach die Demontage eines guten Trainers mit Identifikationspotential, der Glaube, mit Effe ginge es "von alleine" und schließlich das Verkennen der Situation im Abstiegskampf. Am Ende wurden Millionen verbrannt, die nun fehlen werden! Die dummen Menschen bei den Chaos-Vereinen Bayern und Dortmund sind zu blöd zu kapieren, dass Festgeldkonten total falsch sind. Deshalb haben wir es lieber "investiert"... Und was passiert, wenn man mit Summen um sich wirft, ist doch nur, dass die Preise entsprechend steigen!
2 Kommentare
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