Die Paderborner wissen, dass die veränderte Stimmung auch auf dem Platz zu sehen sein muss
Sie demonstrieren Einheit

Paderborn (WB). Das Treuebekenntnis zum Trainer Stefan Effenberg scheint zu wirken. Nach der überraschenden Jobgarantie von Präsident Wilfried Finke herrscht rund um den SC Paderborn wieder Ruhe. Zumindest nehmen das die Beteiligten so wahr.

Donnerstag, 25.02.2016, 06:00 Uhr aktualisiert: 25.02.2016, 15:31 Uhr
So wie nach dem Führungstreffer beim Derby in Bielefeld möchten die Paderborner wieder häufiger jubeln. Foto: Thomas F. Starke
So wie nach dem Führungstreffer beim Derby in Bielefeld möchten die Paderborner wieder häufiger jubeln. Foto: Thomas F. Starke

»Das war die richtige Entscheidung«, sagt Linksaußen Thomas Bertels. »Der Mannschaft und auch mir persönlich hat das sehr gut getan. Das gibt uns ein Stück Sicherheit zurück«, sagt Stefan Effenberg. Der Trainer richtet aber sofort den Blick auf die nächsten Aufgaben: »Leipzig und die Englische Woche sind wichtiger als alle anderen Dinge. Wir müssen zeigen, dass sich die veränderte Stimmung auch auf dem Platz auswirkt.«

Die erste Möglichkeit bietet sich am Freitag (18.30 Uhr, Arena), allerdings ist der Gegner das Beste, was diese 2. Liga zurzeit zu bieten hat: RB Leipzig kommt nicht nur als souveräner Tabellenführer, die Sachsen stellen mit 24 Punkten aus elf Spielen auch die mit Abstand beste Auswärtsmannschaft. »Die werden in ein paar Wochen nicht mehr in dieser Liga spielen«, ist Effenberg überzeugt.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Donnerstagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

Kommentare

chefplaner  schrieb: 25.02.2016 10:15
Kampagnen sind unverantwortlich!
Trainerdiskussionen kommen aus Unzufriedenheit. Und Unzufriedenheit misst sich an Erwartungen. Wer die 2. Liga als Misserfolg wertet, klar, der ist unzufrieden gewesen, als die Endlostrainerdebatten im Sommer begannen. Es bedarf also einer gesunden Selbsteinschätzung und der Erkenntnis, dass man im Sport auch Täler durchschreiten muss, da man eben an vielen Parametern hängt (Psychologie, Pech, Verletzungen, Marktsituation, Schiedsrichter und schließlich der Konkurrenz in einer Branche, die nur 36 Plätze in der BL zulässt).

Demontagen von Trainern aber auch Spielern oder Verantwortlichen schaden IMMER. Kritik ist gut, aber Kampagnen sind unverantwortlich!

Trainerwechsel können in wenigen Einzelfällen helfen, aber meistens kosten sie nur Geld. Und bis man mal einen Glücktreffer gelandet hat (z. B. wie eins Veh bei Gladbach), hat man viele Jahre und Millionen vergeudet!
1 Kommentare
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