SCP-Trainer äußert sich im Interview zur angespannten Lage des Zweitligisten
Effenberg: »Niederlagen schmerzen immer«

Paderborn (WB). Die Lage beim Fußball-Zweitligisten SC Paderborn spitzt sich zu. Die Ostwestfalen stehen nach dem 23. Spieltag zum ersten Mal auf einem Abstiegsplatz. »Niederlagen schmerzen immer und wenn sie so zustande kommen wie gegen die Übermannschaft der 2. Liga, sind sie ganz besonders bitter«, sagt Stefan Effenberg im großen WESTFALEN-BLATT-Interview zur 0:1-Niederlage gegen Tabellenführer RB Leipzig.

Sonntag, 28.02.2016, 16:51 Uhr aktualisiert: 28.02.2016, 19:58 Uhr
SCP-Trainer äußert sich im Interview zur angespannten Lage des Zweitligisten : Effenberg: »Niederlagen schmerzen immer«
Stefan Effenberg bleibt im Abstiegskampf optimistisch: »Alles was war, müssen wir wegschieben und nur das Positive mitnehmen.« Foto: Besim Mazhiqi

Auf die Kritik von seinem Trainer-Kollegen Ralf Rangnick (»Ich bin froh, dass dieser Anti-Fußball nicht noch mit einem Punkt belohnt worden ist«) reagiert Effenberg so: »Die vier hochkarätigen Chancen, ein reguläres Tor, das aberkannt wurde, das Torschussverhältnis von 9:9, wobei wir fünf aufs Tor brachten und Leipzig nur drei, sowie die mit 54 Prozent mehr gewonnenen Zweikämpfe sprechen deutlich eine andere Sprache. Ich wünsche Herrn Rangnick trotzdem alles Gute.«

Kompliment an die SCP-Fans

Ein dickes Kompliment macht er den SCP-Fans: »Das Publikum hat uns ein Stück weit getragen. Das war während des gesamten Spiels so, das war auch nach dem Abpfiff noch so. Das nehmen die Jungs auch wahr. Sie wissen, wenn sie diese Leistung abrufen wie am Freitag, bekommen sie die totale Unterstützung von den Rängen.«

Das ausführliche Interview lesen Sie in der Montagausgabe des WESTFALEN-BLATTS.

Kommentare

chefplaner  schrieb: 29.02.2016 09:18
Warum die Kontrollen?
Da fragt man sich im Nachhinein erst recht, warum der Verein den Ordnungsdienst angehalten hat, mit aller Macht zu verhindern, dass RB-kritische Banner ins Stadion gebracht werden.

Und wenn dann selbst Banner, die einfach nur auf viel Geld verweisen, ohne beleidigend zu sein, eingesackt wurden, dann ist das echt traurig im Sinn der freien Meinungsäußerung.
1 Kommentare
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