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Mi., 08.06.2016

Drittligist SC Paderborn hat noch Bedarf auf der Sechs Itter da, Heinloth weg

SCP-Trainer René Müller (links) begrüßt Pascal Itter.

SCP-Trainer René Müller (links) begrüßt Pascal Itter.

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Nur noch vier Tage, dann beginnt für den SC Paderborn nach zwei Abstiegen in Folge die Vorbereitung auf die neue Drittliga-Saison. Am Sonntag um 12 Uhr versammelt Trainer René Müller die Seinen zur ersten Einheit. Noch ist nicht klar, wie viele Spieler er begrüßen kann.

Nur auf der Torwartposition ist der SCP mit der Nummer eins Lukas Kruse sowie den beiden Nachwuchskeepern Jonas Brammen und Till Brinkmann komplett. Da Müller auf dem Feld jede Position doppelt besetzen will, benötigt er 20 Spieler. Seit gestern hat er 14, denn Rechtsverteidiger Pascal Itter (21) unterschrieb einen Vertrag bis 2018. Der gebürtige Hesse wechselte 2013 vom 1. FC Nürnberg zum FC Schalke 04, 2015 ging es zum österreichischen Bundesligisten SV Grödig, für den er 15 Partien bestritt. Von der U 16 bis zu U 19 war Itter für die Nationalmannschaften des DFB im Einsatz. »Pascal bringt eine sehr gute Ausbildung, viel Geschwindigkeit und eine hohe Spielintelligenz mit nach Paderborn. Er will hier den nächsten Schritt in seiner Karriere machen«, kommentierte Müller die Verpflichtung.

Der Transfer von Itter bedeutet gleichzeitig das Aus für Michael Heinloth. Da der SCP in Person des Neustrelitzers Ben Zolinski bereits einen weiteren Rechtsverteidiger unter Vertrag genommen hat, ist das Angebot für Heinloth, der drei Jahre in Paderborn spielte, nicht mehr gültig. »Wir werden auf dieser Position niemanden mehr verpflichten«, gab Teammanager Ole Siegel bekannt.

Ganz anders sieht es in anderen Mannschaftsteilen aus, den größten Bedarf sieht Müller im defensiven Mittelfeld. Die Sechs bereitet noch Sorgen, hier steht als gestandene Kraft bislang nur Robin Krauße zur Verfügung. Sebastian Schonlau liegt ein Angebot des SCP vor. Er soll bleiben, bei Mirnes Pepic sieht es nach Abschied aus. »Wir sind in guten Gesprächen und es gibt klare Tendenzen. Ich schließe nicht aus, dass wir bis Sonntag vollzählig sind. Das wäre schön, denn wir haben ein ansprechendes Programm vor uns. Sollten noch Planstellen offen sein, werden wir diese spätestens bis zum Start des Trainingslagers am 4. Juli schließen«, sagte Müller.

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