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Sa., 27.08.2016

SC Paderborn in Wiesbaden: Strohdiek warnt davor, »sich verrückt zu machen« Kühlen Kopf bewahren

Christian Strohdiek (rechts) und der SCP wissen, dass sie nach drei Niederlagen in vier Spielen punkten müssen.

Christian Strohdiek (rechts) und der SCP wissen, dass sie nach drei Niederlagen in vier Spielen punkten müssen. Foto: Besim Mazhiqi

Von Elmar Neumann

Paderborn (WB). Hätte Christian Strohdiek einen verlässlichen Draht zu Petrus, fände das Paderborner Gastspiel beim SV Wehen Wiesbaden (Samstag, 14 Uhr) unter ganz anderen Witterungsbedingungen statt. Der Verteidiger des Drittligisten ist im Dienst eher ein Freund der Fritz-Walter-Wetter-Variante: »Ich bevorzuge es doch viel kühler und nasser.«

Eine Wahl aber hat der 28-Jährige vor dem fünften Spieltag nicht. So gilt es, sich bestmöglich mit den für Leistungssportler unangenehmen Umständen zu arrangieren. Um etwas besser gewappnet zu sein, ging am Donnerstag die letzte Trainingseinheit vor der Abfahrt nach Wiesbaden in etwa zu der Zeit, in der am Samstag um Punkte geschwitzt wird, über die brandheiße Bühne. »Wir können froh sein, dass es jetzt schon ein paar Tage so warm ist, denn so hatten wir wenigstens die Möglichkeit, uns zu akklimatisieren«, sagt Strohdiek, der vor dieser Saison aus Düsseldorf nach Paderborn zurückgekehrt ist. Bereits am Freitagmittag setzte sich der SCP-Bus in Richtung der hessischen Landeshauptstadt in Bewegung. Nach der Ankunft folgte eine lockere Aktivierungseinheit und am Spieltag heißt es dann, in der Hitze kühlen Kopf zu bewahren.

Der 22-malige Erstligaspieler hätte gerne einen besseren Start hingelegt, mehr als nur drei Punkte auf dem Konto und im Pokal Runde zwei erreicht. Er weiß dank seiner Erfahrung aber auch, was in der jetzigen Situation bestimmt nicht hilfreich ist: »Bei derart vielen personellen Veränderungen ist so eine Saison zu Beginn auch immer eine Art Wundertüte. Da kann der Auftakt schon mal schwieriger werden, aber es bringt gar nichts, wenn wir uns alle verrückt machen und aufeinander einschlagen.«

Mehr lesen Sie am Wochenende (27./28. August) im WESTFALEN-BLATT.

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