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Sa., 27.08.2016

Paderborner trifft gegen Wehen Wiesbaden kurz vor Schluss zum 2:1 Michel lässt den SCP jubeln

Sven Michel (links) im Zweikampf mit einem Wiesbadener.

Sven Michel (links) im Zweikampf mit einem Wiesbadener. Foto: Besim Mazhiqi

Wiesbaden (WB/en). Nach drei Pflichtspielniederlagen in Serie darf Drittligist SC Paderborn einmal kräftig durchatmen. Das Team von Trainer René Müller beendete den Negativlauf am Samstag mit einem 2:1 (1:0)-Sieg beim SV Wehen Wiesbaden. Nach zwei Last-Minute-Rückschlägen war es diesmal der SCP, der spät jubeln durfte. Sven Michel machte den Dreier erst kurz vor Schluss perfekt.

Bei für jeden Ansatz von sportlicher Betätigung grenzwertigen Temperaturen hätte der SCP die Gastgeber schon nach wenigen Sekunden kalt erwischen können. Nach einem Zuspiel von Sebastian Schonlau lief Sven Michel in Richtung Wiesbadener Tor, wusste mit dieser luxuriösen Ausgangslage aber nichts anzufangen. Noch vor Beginn der vierten Minute sorgte Ben Zolinski mit einem Schuss von der Strafraumgrenze  für große Gefahr. Die in der Defensive erstaunlich anfälligen Hausherren machten in der Offensive erstmals in Minute 18 auf sich aufmerksam. Überrascht von einem schnellen Einwurf, musste Zolinski Gegenspieler Alf Mintzel ziehen lassen, doch der schob den Ball am langen Pfosten vorbei (18.).

Strohdiek trifft per Kopf

Kurz nach der von Schiedsrichter Alexander Sather (Grimma) gestatteten Trinkpause war es dann Christian Strohdiek, der die Paderborner im Anschluss an einen Freistoß von Marc Vucinovic in Führung köpfte (28.). Der Zweitliga-Absteiger musste noch vor dem Seitenwechsel das verletzungsbedingte Ausscheiden von Sechser Marc-André Kruska verkraften, nahm das dünne Polster aber problemlos mit in die Pause.

Nach Wiederbeginn boten sich Zolinski (51.), Thomas Bertels (54.) und Koen van der Biezen (61.) riesige Möglichkeiten, um auf 0:2 zu stellen, derweil Torwart Lukas Kruse vor den lediglich 1224 Zuschauern eine erstligareife Parade auspacken musste, um bei einem Kopfball von Steven Ruprecht den Augsleich zu verhindern (57.). Der Paderborner Chancen-Wucher wurde  vorübergehend aber doch noch bestraft. Der SVWW bekam einen zweifelhaften Elfmeter zugesprochen – Strohdiek soll David Blacha gefoult haben – und den verwandelte Ruprecht zum 1:1 (74.). In der Folgezeit hatte der SCP gleich mehrfach Glück, nicht in Rückstand zu geraten, ehe Sven Michel nach einem Konter vor Torwart Markus Kolke am Ball war und das Spielgerät zum 1:2 ins leere Tor beförderte (89.).

Das nächste Ligaspiel bestreitet der SCP aufgrund der Länderspielpause erst in zwei Wochen, am 11. September (14 Uhr),  zuhause gegen Holstein Kiel. Dafür steht am kommenden Samstag, 3. September (15 Uhr, Cronsbachstadion), die Westfalenpokalpartie beim Landesligisten Spvg Steinhagen auf dem Programm.

Statistik

Wiesbaden: Kolke – Funk, Wein, Ruprecht, Mintzel – Pezzoni – Müller, Andrich, Blacha (79. Schindler), Lorenz (72. Schwadorf) – Schäffler (60. Mayer)

Paderborn: Kruse – Zolinski, Sebastian, Strohdiek, Bertels – Kruska (37. Itter) – Vucinovic (82. Mannek), Krauße, Schonlau, Michel – van der Biezen (90. Ruck)

Zuschauer: 1224

Tore: 0:1 Strohdiek (28.), 1:1 Ruprecht (74./Foulelfmeter), 1:2 Michel (89.)

Gelbe Karten: Funk, Ruprecht / Schonlau, Krauße, Strohdiek, Bertels

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