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Di., 20.09.2016

Bickel und Zolinski vor Spiel gegen Chemnitz angeschlagen Paderborn regeneriert

SCP-Profi Ben Zolinski (rechts) konnte in Erfurt nicht durchspielen.

SCP-Profi Ben Zolinski (rechts) konnte in Erfurt nicht durchspielen. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (WB/MR). Paderborns zweite Englische Woche in dieser noch jungen Saison wurde am Montag mit viel Regeneration fortgesetzt. Besonders im Blick hatte Trainer René Müller dabei Ben Zolinski, Christian Bickel und Marcus Piossek: Bickel und Zolinski konnten beim 3:1-Sieg in Erfurt nicht durchspielen und mussten leicht angeschlagen vorzeitig das Feld verlassen.

»Sie hatten kleinere Blessuren, aber nichts Schlimmes. Das waren reine Vorsichtsmaßnahmen«, sagte Müller. Dem nachverpflichteten Piossek will Müller Schritt für Schritt an den SCP gewöhnen und nahm den Ex-Lauterer deshalb eher runter.

Gar nicht im Kader war Dino Medjedovic. Der Regionalliga-Torjäger der vergangenen Saison, mit 25 Minuten Gesamtspielzeit bislang ohnehin kaum berücksichtigt, hatte sich vergangene Woche eine Adduktorenverletzung zugezogen. Der 27-Jährige stieg am Montag wieder ins Teamtraining ein. »Wir haben miteinander gesprochen. Er weiß, was er tun muss, wenn er spielen will«, sagte Müller.

Seit 180 Minuten punktlos in der eigenen Arena

Einen freien Tag gönnt der Fußballlehrer seinem Kader in dieser Woche nicht, dafür ist der Zeitplan mit den beiden Punktspielen am Mittwoch (Heimspiel gegen Chemnitzer) und Samstag (Auswärtspartie in Regenburg) auch zu eng. »Wir werden aber für genug Erholungspausen sorgen«, versichert der 42-Jährige. Müller wird am Freitag bereits um 8.30 Uhr mit seiner Mannschaft Richtung Ostbayern reisen.

Nach knapp 500 Kilometern soll dann das Abschlusstraining am frühen Nachmittag in der Continental-Arena stattfinden. Nach dem Traumstart mit drei Siegen aus drei Partien wartet Regensburg seit vier Ligaspielen auf einen Dreier.

Seit 180 Minuten ist der SCP punktlos in der eigenen Arena. Das soll sich gegen Chemnitz ändern. Statistisch (fünf Heimspiele, drei Niederlagen) spricht nicht viel für Paderborn, dafür aber der letzte Eindruck. »Ich hoffe, unsere Mannschaft nimmt den Kopf hoch, den Schwung aus Erfurt mit und spielt auch zuhause über 90 Minuten so einen guten Fußball«, sagt SCP-Präsident Martin Hornberger. Dann würden sich gleich mehrere Paderborner Probleme lösen: Guter Fußball wird in der Regel mit Punkten belohnt und wer punktet, hat zufriedene Sponsoren und mehr Zuschauer.

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