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Mo., 31.10.2016

SCP-Präsident Hornberger: »So kann und darf es nicht weitergehen Aalen-Partie ein Endspiel für Müller?

Der Druck auf SCP-Trainer René Müller steigt wieder.

Der Druck auf SCP-Trainer René Müller steigt wieder. Foto: Oliver Schwabe

Frankfurt (WB/en). Unter den nur 3211 Zuschauern im Frankfurter Stadion befand sich auch Paderborns Präsident Martin Hornberger, und der gehörte zweifellos zum entsetzten Teil der Beobachter: »Ich hatte den Eindruck, dass einige Spieler nicht verstanden haben, was sie auf dem Feld umsetzen müssen – wobei ich davon ausgehe, dass das in der Trainingswoche erarbeitet wurde.«

Der 54-Jährige wollte nicht vom Tiefpunkt dieser Saison sprechen, aber auch er konnte beim besten Willen nichts vom erhofften Fortschritt erkennen. Gefordert seien nun Mannschaft und Trainer gleichermaßen: »So kann und darf es nicht weitergehen. Das war bestimmt nicht der erste Aha-Effekt, aber der, den man jetzt endlich verstehen muss. Die Spieler müssen sich fragen, warum sie nicht die Leistung bringen, die sie bringen müssen, und der Cheftrainer muss jetzt vielleicht auch mal unpopuläre Entscheidungen fällen.«

Hornberger kündigte für diese Trainingswoche viele Gespräche in den verschiedensten Konstellationen an, betonte auf Nachfrage aber, dass ausschließlich mit und nicht wieder über Coach René Müller gesprochen werde – noch nicht: »Unser Ziel ist es, das Heimspiel gegen den VfR Aalen zu gewinnen. Dafür gilt es alle Kräfte zu bündeln. Dass die Mannschaft das kann, hat sie bewiesen, aber was im Negativfall passiert, weiß ich nicht.« Übersetzt heißt das wohl, dass die kommende Partie gegen den Tabellendritten (Samstag, 14 Uhr) für Müller fast Finalcharakter hat. Eine weitere schwache Leistung, garniert mit der achten Niederlage im 14. Spiel, und die Vereinsführung dürfte die anschließende Länderspielpause nutzen, um den wichtigsten Platz auf der Bank neu zu besetzen.

Unter diesen Umständen trifft es sich nicht gut, dass sich Rechtsverteidiger Ben Zolinski in Frankfurt die fünfte Gelbe Karte abholte und sich Linksverteidiger Thomas Bertels einen Nasenbeinbruch zugezogen hat. Sein Einsatz gegen Aalen ist zumindest fraglich.

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