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Di., 01.11.2016

SCP-Trainer René Müller versucht, seine Situation auszublenden Der Druck ist zurück

Paderborns Cheftrainer René Müller

Paderborns Cheftrainer René Müller

Paderborn (WB/en). Für die Leistung seiner Mannschaft hatte Paderborns Trainer René Müller nach der 0:3-Niederlage beim FSV Frankfurt keinerlei Verständnis, für die Reaktion der Fans schon.

Als die Anhänger des Zweitligaabsteigers die Hoffnung trotz des Rückstands noch nicht in Gänze aufgegeben hatten, skandierten sie: »Wir wollen euch kämpfen sehen«. Als dann wieder eine Begegnung zu Ungunsten des SCP entschieden war, brachten sie ihren Frust mit »Wir haben die Schnauze voll«-Rufen unmissverständlich zum Ausdruck. »Unsere Fans sind brutalst enttäuscht. Sie haben die Mannschaft nach Kräften unterstützt, aber ihre Erwartungen sind wieder nicht erfüllt worden. Jeder kennt die Entwicklung des Vereins, weiß, woher die Reaktionen in diesen Extremen rühren, und natürlich habe ich dafür nach einem 0:3 absolutes Verständnis.«

Lage noch immer unbefriedigend

Nachvollziehen muss der 42-Jährige wohl auch können, dass der Druck auf ihn schon zum zweiten Mal in dieser 13 Spieltage alten Saison so sehr anwächst, dass das nächste Spiel sein vorerst letztes in verantwortlicher Position sein kann. Erstmals steckte die Vereinsführung um Präsident Martin Hornberger nach der 0:3-Heimniederlage gegen den FC Hansa Rostock die Köpfe zusammen und entschied, Müller weiter zu vertrauen. Einen Sieg, ein Unentschieden und eine Niederlage später ist die Lage noch immer so unbefriedigend, dass die kommende Partie gegen den Tabellendritten Aalen (Samstag, 14 Uhr) für Müllers weiteren Werdegang von entscheidender Bedeutung sein wird. Eine neuerliche Drucksituation, die der Effenberg-Nachfolger in der Vorbereitung auf die Partie so weit wie möglich auszublenden versucht: »Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich alles in meiner Macht Stehende tun werde, um diese Trainingswoche so mit Leben zu füllen, dass am Samstag eine Mannschaft auf dem Platz steht, die sich zerreißt. Alles andere kann ich nicht beeinflussen.«

Müllers Stammlinksverteidiger Thomas Bertels ist nach seinem Nasenbeinbruch am Montag operiert worden. Ob er gegen Aalen mit Hilfe einer Maske wird mitwirken können, wird sich im Lauf der Woche zeigen. Ein Ausfall wäre bitter, feiert Bertels doch am Spieltag seinen 30. Geburtstag.

Kommentare

Rücktritt sofort!!!

HORNBERGER und Müller sind total überfordert!!!!
Treten Sie bitte sofort zurück!!!!!
ALLES ANDERE WÄRE EIN FIASKO!!!

Hornberger und Schmidt sollten zurücktreten! Alles andere führt zum Fiasko!!!

AUS - AUS - AUS - DAS SPIEL IST AUS !!!

Der SCP ist TOT, sportlich und vor allem, das ist das schlimmste, auch finanziell.
Innerhalb eines (Erstliga) Jahres wurden alle Schulden abgebaut, aber auch nicht einen Cent auf die Seite gelegt. Martin Hornberger, als Geschäftsführender Vizepräsident dafür verantwortlich, hat den gesunden Verein danach in die Katastrophe geführt. Kein Geld mehr da, quo vadis SCP? Regionalliga? Landesliga?
Hornberger war definitiv der falsche Mann am falschen Ort, und das nicht erst seit dem Erstligaaufstieg! Aber er klebte, wie aktuell noch immer, an seinem Stuhl. Beim Basketball waren seine Erfolge auch nicht berauschend, deshalb wohl der Wechsel zum Fussball. Und jetzt das niederschmetternde Ergebnis auch beim Fussball. Es gibt ja noch Volleyball und Handball in der Region....





3 Kommentare

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