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Mi., 09.11.2016

2:0-Sieg im Westfalenpokal beim FC Lennestadt SCP erreicht das Viertelfinale

Pascal Itter (links) und der SCP stehen in der nächsten Runde des Westfalenpokals.

Pascal Itter (links) und der SCP stehen in der nächsten Runde des Westfalenpokals.

Paderborn (WB/pk). Fußball-Drittligist SC Paderborn ist erwartungsgemäß ins Viertelfinale des Westfalenpokals eingezogen. Der SCP gewann beim Westfalenligisten FC Lennestadt mit 2:0 (0:0).

»Es war das erwartet schwere Spiel. Am Ende geht der Sieg in Ordnung, besonders mit dem Auftritt in der zweiten Hälfte war ich   zufrieden«, meinte Trainer René Müller.

Im Vergleich zum 0:0 gegen Aalen nahm Müller sieben Veränderungen in der Startelf vor. Lediglich Christian Strohdiek, Florian Ruck, Sebastian Schonlau und Zlatko Dedic blieben in der Anfangsformation. Der runderneuerte SCP tat sich beim drei Klassen tiefer spielenden Gegner, der zuletzt viermal in Folge verloren hatte und auf einem Abstiegsplatz steht, sehr schwer.

Die einzige Paderborner Chance im ersten Durchgang hatte Niko Dobros per Freistoß, doch ein Lennestädter klärte per Kopf. Nach dem Wechsel brach Dedic mit seinem Führungstor in der 62. Minute den Bann, der eingewechselte Sven Michel machte sieben Minuten später alles klar.

Statistik

SC Paderborn: Brinkmann - Itter,  Strohdiek, Ruck, Zolinski - Schonlau, Piossek, Krauße, Dobros -  Medjedovic, Dedic

Tore: 0:1 Dedic (62.), 0:2 Michael (69.)

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Der zweite Anzug

Insgesamt muss man bei den Witterungsverhältnissen auf ungewohntem Untergrund mit einem Zu-Null-Sieg auswärts zufrieden sein, zumal im Großen und Ganzen nur Ergänzungsspieler auf dem Platz standen (außer Strohdiek, Zolinski und Dedic).

Es wird aber eben auch deutlich, dass der dünne Kader an seine Grenzen kommt. Der von manchen seit Wochen geforderte Medjedovic konnte jedenfalls nicht das Spiel entscheiden. Dafür musste erst Michel kommen.

Und daran sieht man, dass unsere Probleme das Resultat der letzten anderthalb Jahre sind. Und deshalb verstehe ich auch René Müller, wenn er sagt, dass er nicht der "Prügelknabe" für unzufriedene Fans im Internet sein will, die ihn zum Teil massiv und unter der Gürtellinie angreifen.

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