SCP gewinnt mit 3:1 gegen Osnabrück
Emmerlings perfekte Heimpremiere

Paderborn (WB/en). Besser hätte die Heimpremiere für Stefan Emmerling kaum verlaufen können. Nach dem 1:0 in Münster entschied Fußball-Drittligist SC Paderborn 07 auch die zweite Partie unter dem neuen Coach für sich, besiegte den Tabellenzweiten VfL Osnabrück   nach der besten Saisonleistung mit 3:1 (3:0).

Samstag, 17.12.2016, 15:50 Uhr aktualisiert: 17.12.2016, 16:54 Uhr
SCP gewinnt mit 3:1 gegen Osnabrück : Emmerlings perfekte Heimpremiere
Tim Sebastian trifft zum 1:0. Foto: Jörn Hannemann

Emmerling vertraute exakt der Startelf, die die Grundlage zum Dreier in Münster gelegt hatte und nahm nur eine einzige Änderung im Kader vor. Für Tim Mannek (muskuläre Probleme) saß Florian Ruck auf der Bank. Dieses Vertrauen sollte sich bezahlt machen.

SCP gewinnt gegen den VfL Osnabrück 3:1

1/33
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann
  • Foto: Jörn Hannemann

Der Zweitliga-Absteiger ist seit dem Trainertausch in Sachen Aggressivität und Entschlossenheit kaum mehr wiederzuerkennen und war auch gegen den VfL von Beginn an das dominierende Team. Ein viel versprechender Start, für den sich die Gastgeber nach einer Viertelstunde erstmals belohnten. Den Flachschuss von Marcus Piossek vermochte Osnabrücks Keeper Marius Gersbeck noch abzuwehren, die anschließende Ecke von Sven Michel aber köpfte Kapitän Tim Sebastian zum Führungstreffer ins Netz.

»Wir wollen euch kämpfen sehen«

Zlatko Dedic (26.) und Sven Michel (31.) nutzten die folgenden 15 Minuten, um auf 3:0 zu erhöhen. Von den Niedersachsen war nahezu nichts zu sehen. Die SCP-Kicker dürften sich gewundert haben, dass ausnahmsweise mal die gegnerischen Fans von ihrer Mannschaften forderten: »Wir wollen euch kämpfen sehen.«
Im zweiten Durchgang folgten die Gäste dieser Aufforderung und Kwasi Okyere Wriedt verkürzte per Freistoß auf 3:1 (51.). Mit dem frühen Treffer gaben die Lila-Weißen zunächst die Richtung vor. Die Osnabrücker drängten auf das Anschlusstor, doch nach 20 schwierigeren Minuten befreiten sich die Hausherren vom Druck und fanden auch selbst wieder den Weg nach vorne.

Eine der Möglichkeiten zum 4:1 vergab Piossek, dessen Schlenzer nur an der Latte landete (68.). Auf der anderen Seite verhinderte Lukas Kruse bei einem unangenehm zu parierenden 20-Meter-Schuss von Halil Savran das 3:2 (80.). Letztlich aber blieb es beim verdienten dreifachen Punktgewinn zur Heimpremiere des neuen Coaches.

Verkorkstes Fußballjahr

Der SCP verabschiedet sich mit diesem zumindest etwas versöhnlich stimmenden Heimsieg aus einem völlig verkorksten Fußballjahr. In der Winterpause wird Stefan Emmerling mit seinem Trainerteam nun alles dafür tun, damit es nicht – wie bei Stefan Effenberg – bei den zwei Siegen unter seiner Regie bleibt.

Die erste Pflichtaufgabe im neuen Jahr hat es aber gleich in sich. Am Samstag, 28. Januar, erwarten die Paderborner Spitzenreiter MSV Duisburg in der Benteler-Arena. Marc-André Kruska wird dann nicht auf dem Feld stehen. Er sah gegen den VfL seine fünfte Gelbe Karte.
SCP: Kruse – Zolinski, Sebastian, Strohdiek, Herzenbruch – Piossek (74. Bickel), Kruska (74. Schonlau), Krauße, Bertels – Dedic (89. Van der Biezen), Michel

VfL: Gersbeck – Sangaré, Appiah, Willers, Dercho – Tigges, Tüting (70. Arslan), Schulz, Reimerink – Savran (59. Kristo), Wriedt

Zuschauer: 8041

Tore: 1:0 Sebastian (15.), 2:0 Dedic (26.), 3:0 Michel (31.), 3:1 Wriedt (51.)

Gelbe Karten: Zolinski, Kruska, Herzenbruch, Piossek / Sangaré, Reimerink

Kommentare

Leo-Armine  schrieb: 19.12.2016 12:45
Erstaunlich
Erstaunlich, daß die Truppe plötzlich richtig rennen und kämpfen kann...
1 Kommentare
Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.
 
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4506169?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198358%2F
„Ich war nie das große Talent“
Immer mit Volldampf voraus: Paderborns langjähriger Kapitän Christian Strohdiek.
Nachrichten-Ticker