Heimspiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden geht verloren – 4220 Zuschauer
0:1 – Paderborns Situation bedrohlich

Paderborn (WB). Für den SC Paderborn 07 wird die Situation immer bedrohlicher. Der Drittligist verlor am Freitagabend das Heimspiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden mit 0:1 (0:0) und könnte an diesem Spieltag noch auf einen Abstiegsplatz abrutschen.

Freitag, 24.02.2017, 20:47 Uhr aktualisiert: 24.02.2017, 21:58 Uhr
Heimspiel gegen den SV Wehen-Wiesbaden geht verloren – 4220 Zuschauer : 0:1 – Paderborns Situation bedrohlich
Felix Herzenbruch ist vor seinem Gegenspieler aus Wiesbaden am Ball. Foto: Besim Mazhiqi

Im Vergleich zum Verlegenheitskader bei der 0:1-Niederlage in Bremen stand Coach Stefan Emmerling gegen das Team des ehemaligen Arminia-Trainers Rüdiger Rehm wieder eine größere Auswahl einsatzfähiger Akteure zur Verfügung. Neben dem nicht mehr gelbgesperrten Christian Strohdiek , der mit dem 19-jährigen Lukas Boeder die Innenverteidigung bildete, kehrten daher auch die genesenen Ben Zolinski und Sven Michel wieder in die Anfangself zurück.

Kruse verhindert frühes Tor

Kapitän Tim Sebastian sah nach seiner eineinhalbwöchigen Zwangspause dagegen noch von der Bank mitan, wie die Gäste die erste Chance verbuchten. Nach einem Kopfball von Steven Ruprecht musste sich Keeper und Ersatzkapitän Lukas Kruse schon sehr lang machen, um das frühe 0:1 zu verhindern (7.). Es sollte der erste und zugleich auch vorerst letzte Höhepunkt im Verlauf dieser dürftigen Drittliga-Darbietung bleiben. Von den Gastgebern kam offensiv nahezu nichts, die Gäste trafen nach einer halben Stunde eher zufällig die Latte, als sich Alf Mintzels Flanke verirrte. Die Tendenz aber passte schon. Wenn eine Mannschaft in der ersten Halbzeit mehr für das Spiel tat, dann war das nicht der SC Paderborn .

Der eingewechselte Roope Riski scheitert

Es dauerte bis kurz nach Wiederanpfiff, ehe auch die Emmerling-Elf erstmals auf einen Treffer hoffen durfte. Nach einem Freistoß von Marc-André Kruska setzte Robin Krauße, der nach seiner fünften Gelbe Karte gegen Kiel gesperrt fehlen wird, einen Kopfball knapp am Tor vorbei (47.). Eng ging es in Minute 59 auch auf der anderen Seite zu: Einen Schuss von David Blacha wehrte Lukas Kruse so ab, dass der Ball erst über die Zwischenstation Lukas Boeder ins Aus flog. Die Wehener glaubten in dieser Szene Handelfmeterreifes entdeckt zu haben, warteten aber vergeblich auf den Pfiff.

Nachdem dafür ein Teil der 4220 Fans sein Missfallen an dem Gebotenen mit Pfiffen zum Ausdruck gebracht hatte, hätte der eingewechselte Roope Riski für bessere Stimmung sorgen können, doch er scheiterte aus spitzem Winkel an Wehens Schlussmann Markus Kolk (71.). Gleiches galt für Kruska, dessen 20-Meter-Schuss in der 82. Minute zum Sehenswerteren an diesem Abend zählte. Das alles Entscheidende trug sich schließlich vier Minuten vor Ende der regulären Spielzeit zu. Manuel Schäffler traf mit einem Kopfball-Aufsetzer zum 0:1 und dabei blieb's.

Statistik

Paderborn : Kruse – Zolinski (72. Itter), Boeder, Strohdiek (88. Strohdiek), Herzenbruch – Vucinovic (63. Riski), Kruska, Krauße, Piossek – Michel, Dedic

Wehen-Wiesbaden: Kolke – Funk, Mockenhaupt, Ruprecht, Mintzel – Andrich (83. Pezzoni), Dams – Schwadorf (67. Müller), Blacha (75. Bulut), Lorenz – Schäffler

Zuschauer: 4220

Tore: 0:1 Schäffler (86.)

Gelbe Karten: Piossek, Krauße / Andrich, Dams, Ruprecht, Lorenz

Kommentare

chefplaner  schrieb: 25.02.2017 07:34
tolle Experten
Mann, was haben die "Experten" im Winter gejubelt:

Der Trainerwechsel hat voll eingeschlagen. Riski macht aus jedem Schuss n Treffer...

In Wahrheit wieder totale Geldverbrennung.

Naja, in zwei Jahren sind wir pleite. Daher ist jetzt auch egal, wenn die Leute jetzt bald wieder Köpfe fordern.

Ich werde weiter kommen und die Suppe der "Experten" auslöffeln. Die werden dann längst weg sein und weiter schlau daher reden...
1 Kommentare
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