Paderborns Präsident Finke will den früheren Trainer kontaktieren
Vielleicht hilft Dotchev

Paderborn (WB). Er war Spieler und schon zwei Mal Trainer beim SC Paderborn. Jetzt könnte Pavel Dotchev zum Fußball-Drittligisten als Helfer in der Not zurückkehren.

Donnerstag, 09.03.2017, 13:41 Uhr aktualisiert: 09.03.2017, 15:46 Uhr
Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Paderborns Club-Boss Wilfried Finke und Trainer Pavel Dotchev. Foto: Stefan Hörttrich
Ein Bild aus vergangenen Zeiten: Paderborns Club-Boss Wilfried Finke und Trainer Pavel Dotchev. Foto: Stefan Hörttrich

»Ich denke sehr stark darüber nach, mit ihm Kontakt aufzunehmen«, sagte Präsident Wilfried Finke und wurde noch etwas konkreter: »Ich habe absolutes Vertrauen zu unserem Trainer Stefan Emmerling. Er macht mit seinem Team gute Arbeit. Aber Pavel hat besondere Talente, die man nur an der richtigen Stelle einsetzen muss. Vielleicht könnte er uns in schweren Zeiten bei der Zusammenstellung des neuen Kaders helfen.«

Dotchev selbst zeigte sich auf WESTFALEN-BLATT-Anfrage überrascht: »Ich weiß von nichts. Ich bin am Samstag im Stadion, wenn Paderborn gegen Erfurt spielt. Wenn Herr Finke auf mich zukommt, werde ich mir seine Pläne anhören.«

Den ausführlichen Bericht lesen Sie am Donnerstag, 9. März, im WESTFALEN-BLATT.

Kommentare

Konnie  schrieb: 13.03.2017 13:39
Einen teufel wird...
...wird Pavel tun!
Er hat die Demütigung noch lange nicht vergessen.
Hilfloser Alibiversuch des finke. Mehr nicht.
Leo-Armine  schrieb: 10.03.2017 10:06
Nette Idee
Da wird sich der Emmerling aber freuen, denn Dotchev will ja nicht Sportdirektor werden. Solche öffentlichen "Vertrauensbekundungen" des Herrn Finke machen die Situation ja so spielend einfach.
Ulrich W  schrieb: 10.03.2017 08:31
Keine weitere Unruhe
Ich finde es nicht richtig, dass Herr Finke zu all dem Chaos, nach all den Fehlern der Vergangenheit und bei der finanziellen und sportlichen Situation nun eine weitere Personalie in den Ring wirft.

Dotchev ist ein verdienter und guter Mann. Das zweifelt niemand an und als man damals in die zweite Liga aufstieg und er einfach so ersetzt wurde - das war sehr bitter und trug Finkes Handschrift.

Wie es finanziell weiter gehen wird, steht in den Sternen. Jetzt muss Emmerling mit seinem Team sportlich die Weichen stellen.

Wie gut tut es da, öffentlich (!) eine neue Personalie ins Spiel zu bringen und Emmerling in Frage zu stellen? Das bringt nur mehr Unruhe und die brauchen wir gar nicht! Was sollen Emmerling und das Team denn da denken?

Dotchev ist nun mal Trainer - für was sonst soll er eingesetzt werden? Teamzusammenstellung... aha... aus welcher Position heraus? Als Sportmanager ist er nicht erfahren.

Das ist mal wieder total aus der Hüfte geschossen und viel zu früh kommuniziert.

Und zum Kommentator "Chefplaner". Sie lehnen sich mit ihren Beiträgen hier und anderswo sehr weit aus dem Fenster und ich sehe nur, wie sie andere Menschen angehen. Etwas substantielles habe ich lange nicht von Ihnen gelesen. So auch der Kommentar hier. Was hat der mit dem Artikel zu tun?

Hören sie endlich auf, Kommentarfunktionen dazu zu nutzen, ihre Haltungen und persönlichen Befindlichkeiten zu zementieren.

Schreiben sie doch ein einziges Mal was zur Sache, zur jeweiligen Berichterstattung, zum Inhalt.
chefplaner  schrieb: 09.03.2017 16:25
Wo sind Lösungsvorschläge
Bisher hört man nur

- von der Stadt: "Wir sind beleidigt, weil uns keiner angerufen hat, daher sind wir für Lösungen nicht breit"
- in Foren: Schuldzuweisungen, Pöbeleien, Faktenschwächen, Populismus, Unsachlichkeiten, Diffamierungen, Ehrverletzungen, Legenden, unseriöse Wortmeldungen, Provokationen und alternative Fakten.

Wo sind die konstruktiven Wortmeldungen, die nicht nur im missionarischem Eifer andere nieder brüllen wollen - offenbar aus Neid, Missgunst oder Eitelkeiten?!
4 Kommentare
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