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Sa., 22.04.2017

SCP-Präsident Finke über das Team, die Hoffnungen und die Zukunft Finke: »Unsere Mannschaft ist zu grau«

SCP-Präsident Wilfried Finke.

SCP-Präsident Wilfried Finke. Foto: Besim Mazhiqi

Paderborn (WB). Fünf Endspiele hat der SC Paderborn noch. Dann steht fest, ob die Ostwestfalen wieder absteigen müssen. Vor dem Finale Nummer eins am Samstag (14 Uhr) im Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte spricht SCP-Präsident Wilfried Finke über seine Hoffnungen, das Team, die Fans und Fehler der vergangenen Jahre. Das Interview führte Matthias Reichstein.

Herr Finke, wie groß sind bei Ihnen noch die Hoffnungen auf den Klassenerhalt?

Finke: Das kann ich in Prozenten nicht ausdrücken. Wenn wir in den letzten fünf Spielen nicht deutlich mehr abliefern können als im Pokal gegen Sprockhövel, wird es nicht zum Klassenerhalt reichen. Etwas mehr Mut macht mir im Moment nur Werders 0:2-Niederlage am Mittwoch gegen Wiesbaden.

 

War der erneute Trainertausch die letzte Chance?

Finke: Es war die letzte Patrone, die wir noch zu verschießen hatten. Wenn es am Ende nicht reicht, wollte ich mir nicht die Frage stellen müssen, ob wirklich alles versucht wurde, diesen erneuten Abstieg zu verhindern. Ich hatte nach unserem Auswärtspunkt in Halle und dem Heimsieg gegen Frankfurt das Gefühl, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Ich beobachtete einen leichten Anstieg unserer Formkurve. Doch das wurde in Aalen alles ad absurdum geführt. Ich habe noch nie eine Mannschaft erlebt, die ich so schlecht einschätzen kann. Wir bekommen einfach keine Kon­stanz in unser Spiel. Das liegt sicher auch an der Zusammenstellung. Die Mentalität passt nicht.

 

Was erwarten Sie von Ihrer neuen sportlichen Führung mit Manager Markus Krösche und Trainer Steffen Baumgart?

Finke: Die beiden werden sicher nicht mehr über taktische Formationen nachdenken. Sie müssen jetzt in der Kürze der Zeit die Spieler auf den Platz bringen, die den größten Willen haben, nicht abzusteigen.

 

Was zeichnet Baumgart besonders aus?

Finke: Er hat das gewisse Temperament, das jetzt nötig ist. Die Spieler brauchen in den letzten Spielen eine andere Ansprache, um noch einmal sensibilisiert zu werden.

 

Sie haben sich zuletzt auch mit den Fans vor dem Stadion getroffen. Mit welchem Ergebnis?

Finke: Das war ein sehr positives Erlebnis. Die Gespräche verliefen sehr kritisch, aber absolut fair. Ich habe zum ersten Mal gespürt, für wie viele Fans der SC Paderborn der absolute Lebensinhalt ist. Das hätte ich in dieser Dimension nie erwartet, und dem werde ich Rechnung tragen.

 

Das komplette Interview lesen Sie in der Wochenendausgabe, 22./23. April, im WESTFALEN-BLATT.

 

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