Kommentar zur Herbstmeisterschaft des SC Paderborn
Die ideale Basis

Herbstmeister, Hinrundenmeister oder Halbzeitmeister? Verantwortlichen und Spielern des Drittligisten SC Paderborn 07 wird es herzlich egal sein, wer den SCP nach der Hälfte der Saison wie bezeichnet. 

Montag, 11.12.2017, 08:16 Uhr aktualisiert: 11.12.2017, 17:04 Uhr
Kommentar zur Herbstmeisterschaft des SC Paderborn: Die ideale Basis
Daumen hoch: SCP-Trainer Steffen Baumgart kann zufrieden sein. Foto: Besim Mazhiqi

Entscheidend ist:  Das Team von Trainer Steffen Baumgart geht als Erster in die Rückrunde, und das hält nicht nur Kölns Coach Uwe Koschinat für völlig verdient.

Um möglichst anschaulich darzustellen, wie bemerkenswert diese Zwischenbilanz für den Fast-Viertligisten daherkommt, dürften die zwei folgenden Vergleiche hilfreich sein: In der vergangenen Saison benötigte der SCP 38 Partien, um 44 Punkte zu sammeln, jetzt hat er nach der Hälfte der Spiele schon 43 und nur einen Zähler weniger auf dem Konto. Von den bisher zehn Herbstmeistern in der Liga-Geschichte hatte allein Heidenheim mit 45 Punkten in der Serie 2013/2014 etwas mehr zu bieten.

Okay, so wie Herbstmeister kein offizieller Titel ist, ist der erste Platz zu diesem Zeitpunkt keine Garantie dafür, dass sich der SCP alsbald wieder Zweitligist nennen darf. In den Paderborner Reihen findet sich aber scheinbar auch kein Protagonist, der die ideale Ausgangslage zu überschätzen droht. So bildet diese von Baumgart vorgelebte Bodenständigkeit zusammen mit den beeindruckenden 43 Punkten eine Basis, die es den Gegnern extrem schwer machen dürfte, das bislang beste Team der Liga in den folgenden 19 Spielen noch von einem der ersten zwei Plätze zu verdrängen.

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