Zolinski und Tietz vergeben Paderborns beste Möglichkeiten
Nah dran am Ehrentreffer

Paderborn (WB/pk). Es bleibt dabei: Der einzige Paderborner Torschütze in einem Pflichtspiel gegen den FC Bayern heißt Krzysztof Karpowicz. Er traf 2001 in der 1. Runde zum 1:5-Endstand gegen Oliver Kahn. Der Viertelfinal-Sieg des Rekordmeisters war ebenso deutlich wie damals, doch ein Tor für die Gastgeber war allemal drin. »Das eine oder andere hätten wir machen können«, stellte auch Trainer Steffen Baumgart fest.

Mittwoch, 07.02.2018, 10:47 Uhr aktualisiert: 07.02.2018, 10:50 Uhr
Die große SCP-Chance zum 1:4: Phillip Tietz schießt vorbei. Foto: Thomas F. Starke
Die große SCP-Chance zum 1:4: Phillip Tietz schießt vorbei. Foto: Thomas F. Starke

Die heißesten Kandidaten auf die Karpowicz-Nachfolge waren Ben Zolinski und Phillip Tietz, jeweils beim Stand von 0:4. Zolinski zielte in der 56. Minute einen Tick zu genau und der Ball landete neben dem geschlagenen Sven Ulreich am Pfosten, in der 80. Minute verfehlte Tietz nach Zuspiel von Sven Michel sogar das leere Tor.

Beide hatten nach dem Abpfiff gemischte Gefühle. »Wir haben trotz der hohen Niederlage gut mitgehalten, aber ich hätte mich natürlich gefreut, wenn der Ball reingegangen wäre«, sagte Zolinski.

Tietz, der in den vergangenen beiden Meisterschaftsspielen gegen Lotte und Großaspach erfolgreich war, ging noch weiter: »Die Bayern haben eine Wahnsinns-Qualität und wir können erhobenen Hauptes gehen. Dennoch bin ich sehr enttäuscht. Ein Tor wäre wichtig für die Mannschaft und mehr als verdient gewesen. Der Pass von Sven war perfekt und ich bin auch nicht ausgerutscht. Ich habe ihn einfach nicht reingehauen. Das ist bitter für mich und ich mache mir auch einen Kopf darüber.«

Zu viel nachdenken sollte er nicht, denn bereits Freitag geht es gegen Drittliga-Schlusslicht RW Erfurt wieder um Punkte.

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