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Sa., 28.07.2018

Paderborns Trainer Baumgart lobt den ausgeglichenen Kader Baumgart: »Es gibt keine erste Elf«

Phillip Tietz, hier im Duell mit Magdeburgs Nico Hammann, machte ein gutes Spiel und traf zum 2:0

Phillip Tietz, hier im Duell mit Magdeburgs Nico Hammann, machte ein gutes Spiel und traf zum 2:0 Foto: Jörn Hannemann

Von Matthias Reichstein

Paderborn (WB). Der SC Paderborn hat unter Ausschluss der Öffentlichkeit gegen den 1. FC Magdeburg geglänzt. Die Neugier auf den Neuling dürfte sich in Paderborn nach den 90 zum Teil sehr temporeichen Minuten noch einmal gesteigert haben.

»Das war ein sehr guter Test. Beide Teams haben aggressiv nach vorne gespielt und beide haben versucht, Tore zu machen«, war Trainer Steffen Baumgart zufrieden.

In der Paderborner Startelf standen nur die Neuzugänge Mohamed Dräger und Tobias Schwede. Die hoch gehandelten Uwe Hünemeier, Klaus Gjasula oder Julius Düker saßen zunächst auf der Bank. Von einem ersten Signal in Richtung Startelf für die Premiere in Darmstadt wollte Baumgart aber nichts wissen: »Es gibt keine erste Elf. Jeder Spieler ist da, wenn er gebraucht wird.«

Trotz Wechsel kein Bruch im Spiel

Das zeigte sich auch am Freitag. Als Baumgart nach einer guten Stunde die ersten Wechsel vornahm, gab es keinen Bruch im Spiel.« Das heißt: Auch der zweite Anzug passt. Kapitän Christian Strohdiek mag diesen Unterschied allerdings gar nicht: »Es ist zweitrangig, wer anfängt. Einen Leistungsunterschied gibt es bei uns nicht zu sehen.«

Baumgart wird die Anfangself für sein erstes Spiel als Zweitliga-Trainer gedanklich stehen haben, auch wenn einige Schlüsselpositionen noch offen scheinen: In der Innenverteidigung gibt es den Dreikampf zwischen Sebastian Schonlau, Christian Strohdiek und Rückkehrer Uwe Hünemeier.

Im defensiven Mittelfeld muss sich Robin Krauße mit Neuzugang Klaus Gjasula auseinandersetzen. In der Spitze kämpfen Phillip Tietz und Julius Düker um den Platz neben Sven Michel. Baumgart: »Wir sind breit aufgestellt. Aber das zeichnet uns aus, denn die Qualität ist sehr hoch. Da wird es schon schwer, 18 Spieler für einen Spieltag zu benennen.«

Zwei freie Tage vor dem ersten Punktspiel

Der Kader wird am Samstag trainieren und hat dann bis einschließlich Montag frei. In einer Woche folgt das erste Punktspiel: Paderborn tritt in Darmstadt an.

Paderborn: Zingerle – Dräger (63. Boeder), Schonlau (80. Fesser), Strohdiek (63. Hünemeier), Collins (80. Herzenbruch) – Krauße (63. Gjasula) – Schwede (72. Zolinski), Klement (63. Ritter), Antwi-Adjei (80. Vasiliadis) – Michel (63. Düker), Tietz (72. Tekpetey)

Tore: 1:0 Klement (4.), 2:0 Tietz (13.), 3:0 Zolinski (89.)

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