Paderborn erwartet gegen Bochum mehr als 12.000 Zuschauer – mit Video
Boeder bleibt drin

Paderborn (WB). Zum ersten Mal in dieser Saison wird der SC Paderborn daheim vor einer fünfstelligen Kulisse auflaufen: Wenn am Freitag um 18.30 Uhr der VfL Bochum zu Gast ist, rechnet Geschäftsführer Martin Hornberger mit mehr als 12.000 Zuschauern.

Donnerstag, 30.08.2018, 05:00 Uhr aktualisiert: 30.08.2018, 08:44 Uhr
Klare Anweisungen von Trainer Steffen Baumgart: Lukas Boeder – in Fürth eingewechselt – steht morgen in der Startelf. Foto: Besim Mazhiqi
Klare Anweisungen von Trainer Steffen Baumgart: Lukas Boeder – in Fürth eingewechselt – steht morgen in der Startelf. Foto: Besim Mazhiqi

»Wir freuen uns auf eine schwere, aber auch sehr schöne Aufgabe«, sagt Trainer Steffen Baumgart vor dem Zweitliga-Abendspiel. Der 46-Jährige zählt die Gäste zum Favoritenkreis im Aufstiegskampf, nicht nur wegen der zwei Siege in Folge: »Der VfL hat eine erfahrene Truppe und ist in allen Mannschaftsteilen gut besetzt.« Das allein schützt aber nicht vor peinlichen Pleiten.

Im DFB-Pokal schieden die Bochumer in Runde eins mit 0:1 beim Regionalligisten Weiche Flensburg aus. Für Baumgart ist das nicht von Bedeutung: »Das passiert jedem einmal, man muss nur daraus lernen. Das hat Bochum getan.«

Sebastian Schonlau muss weiter zusehen

Personell machte sich Baumgart am Mittwoch nur ganz wenig Sorgen. Für den nach seiner Gelb-Roten Karte in Fürth für ein Spiel gesperrten Mohamed Dräger wird Lukas Boeder auf der rechten Seite verteidigen. Das Abwehrzen­trum bleibt mit Christian Strohdiek und Uwe Hünemeier unverändert. Sebastian Schonlau muss weiter zusehen.

Der 24-Jährige, im Vorjahr noch mit 36 Drittligaeinsätzen Stammkraft und maßgeblich am Aufstieg beteiligt, ist darüber sauer. »Vor allem auf mich«, sagt Baumgart, der das aber durchaus nachvollziehen kann: »Basti ist nach zwei guten Spielen nicht mehr dabei. Das ist schwer zu verstehen, aber ich kann es gut begründen.« Rückkehrer Uwe Hünemeier spielte im Pokal gegen Ingolstadt überragend, in Fürth war seine Leistung normal. Aber das reicht im Moment, um in der Startelf zu bleiben.

Hoch gehandelte Sturmreihe

Umstellungen wird es dagegen in der Paderborner Offensive geben. Bislang trafen Philipp Klement (2), Klaus Gjasula und Lukas Boeder in der Meisterschaft, Uwe Hünemeier (2) im DFB-Pokal. Die hoch gehandelte Sturmreihe mit Sven Michel, Bernard Tekpetey, Marlon Ritter, Christopher Antwi-Adjei, Ben Zolinski oder Tobias Schwede ging dagegen leer aus.

»Die Jungs stehen noch mitten in einem Gewöhnungsprozess. Die Intensität in der 2. Liga ist wesentlich höher, die Qualität der Gegner viel besser. Da ist es viel schwerer, sich durchzusetzen und Tore zu erzielen«, nimmt Baumgart seine »Abteilung Attacke« noch in Schutz und fügt hinzu: »Ein Großteil der Mannschaft hat in der vergangenen Saison einen riesigen Entwicklungsschritt gemacht. Da sind Leistungsschwankungen völlig normal.«

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