Der SC Paderborn nach der Englischen Woche
Vier Punkte aus drei Spielen sind zu wenig

Paderborn (WB/MR). Drei Spiele innerhalb einer Woche und vier Punkte geholt: Paderborns Bilanz war für einen Zweitliga-Aufsteiger so schlecht nicht, richtig zufrieden war bei den Ostwestfalen aber trotzdem niemand: »Das waren mindestens drei Punkte zu wenig«, monierte Manager Markus Krösche.

Montag, 01.10.2018, 05:00 Uhr
Viel Zuspruch: Steffen Baumgart und sein Außenstürmer Christopher Antwi-Adjei. Foto: Thomas F. Starke
Viel Zuspruch: Steffen Baumgart und sein Außenstürmer Christopher Antwi-Adjei. Foto: Thomas F. Starke

»Ich würde uns für diese Wochen nicht mehr als die Note drei geben«, sagte Torhüter Leopold Zingerle. Etwas gnädiger war der Kapitän. »Ich bin zufrieden mit dem, was wir haben. Wir stecken noch mitten in einem Entwicklungsprozess, aber unser Weg ist der richtige«, sagt Christian Strohdiek.

Das 4:4 gegen den 1. FC Magdeburg nach 2:0- und 4:2-Führung ist eine Woche her, bleibt für die SCP-Verantwortlichen weiter nur schwer verdaulich. Das 1:2 beim FC St. Pauli nach 1:0-Führung wirkt auch noch wie Ballast. Da war zweifellos viel mehr drin, und das stimmt Trainer Steffen Baumgart auch etwas nachdenklich: »In den beiden Spielen waren wir insgesamt besser als gegen Aue. Am Ende zählen aber nur die Ergebnisse – und die sind eindeutig.« Der knappe Heimsieg wirkte deshalb wie Balsam. Nach acht Spieltagen wollte Strohdiek aber noch keine erste Bilanz ziehen. »Dazu ist es zu früh. Die Tabelle hat für mich nur wenig Aussagekraft.«

Den Tabellendritten Hamburger SV und den Tabellen-13. SV Darmstadt 98 trennen nur vier Punkte, vieles sprich deshalb dafür, dass die 2. Liga erneut eine sehr ausgeglichen besetzte Klasse ist. Das bietet Chancen für ganz oben, birgt aber auch Gefahren. Eintracht Braunschweig stieg im Mai erst am letzten Spieltag ab, Aue rettete sich noch so gerade auf einen Relegationsplatz und das mit nur acht Punkten weniger als der Ligavierte Arminia Bielefeld. Baumgart interessiert dieser Vergleich nicht sonderlich, er schaut auf seine Elf und ist sicher: »Wir haben noch Luft nach oben und werden uns weiter verbessern. Das wird aber längst nicht allen Mannschaften gelingen.«

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