>

So., 21.10.2018

Paderborn springt auf Rang fünf SCP mit Nullnummer gegen Union Berlin

Paderborns Sebastian Vasiliadis behauptet den Ball gegen die Berliner Grischa Prömel (links) und Akaki Gogia.

Paderborns Sebastian Vasiliadis behauptet den Ball gegen die Berliner Grischa Prömel (links) und Akaki Gogia. Foto: Oliver Schwabe

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Fußball-Zweitligist SC Paderborn hat den Sprung auf Platz drei verpasst, blieb aber auch im dritten Spiel in Folge ohne Niederlage. Der Aufsteiger trennte sich von Union Berlin in einer Partie mit nur wenigen Höhepunkten torlos und sprang vorübergehend auf Rang fünf. Es war die erste Nullnummer des SCP in der laufenden Saison.

Gegenüber dem 2:1-Sieg beim FC Ingolstadt änderte Paderborns Trainer Steffen Baumgart seine Startformation auf zwei Positionen. Wie angekündigt, ersetzte Sebastian Vasiliadis den gelb-gesperrten Klaus Gjasula, darüber hinaus bekam Christopher Antwi-Adjei den Vorzug vor Bernard Tekpetey.

Kein Mittel gegen beste Abwehr der Liga

V or einer Spitzenspiel tauglichen Kulisse, darunter auch Arminia Bielefelds Coach Jeff Saibene, blieb zunächst auf beiden Seiten vieles Stückwerk. Die beiden Abwehrreihen hatten erst einmal alles im Griff. Chancen, wie die von Babacar Gueye (siebte Minute), waren eher Zufallsprodukte.

Die Paderborner bissen sich am Defensiv-Bollwerk der Gäste (mit sieben Gegentoren die wenigsten in der Liga) die Zähne aus, ließen aber ihrerseits auch so gut wie nichts zu. Das war das Fazit der ersten halben Stunde.

Einen zweiten Hauch von Gefahr gab es erst in der 35. Minute, als Ben Zolinski einen Kopfball in Richtung Berliner Tor beförderte, doch Keeper Rafal Gikiewicz parierte den zentralen Ball mühelos. Drei Minuten vor dem Wechsel zielte Zolinski, auffälligster Paderborner bis dahin, per Kopf zu hoch. Drei halbe Möglichkeiten für den insgesamt aktiveren SCP, keine für Union: So ging es in die Pause.

Zingerle rettet gegen Andersson, Tekpetey scheitert an Gikiewicz

Auch im zweiten Durchgang fanden zu Beginn offensiv nur die Gastgeber statt, ohne richtig zwingend zu werden. Philipp Klement zielte links daneben (47.). Danach nahmen die Bemühungen der Gäste nach vorne zwar etwas zu, SCP-Schlussmann Leopold Zingerle musste dennoch noch nicht ernsthaft eingreifen.

Bis zur 68. Minute. Da tauchte nach einem Pass von Grischa Prömel plötzlich Sebastian Andersson frei vor Zingerle auf, doch der gewann das Duell. Der ungeschlagene Tabellendritte wurde jetzt stärker, nach einem Pressschlag zwischen Andersson und Zingerle klatschte die Kugel an die Latte (70.).

Beide Teams riskierten nun mehr und es wurde hektischer. In der 79. Minute war es der eingewechselte Tekpetey, der an Gikiewicz scheiterte. Auf der Gegenseite vergab der ebenfalls neu gekommene Joshua Mees die Gelegenheit zum Sieg (86.).

Statistik

SC Paderborn: Zingerle - Dräger, Schonlau, Strohdiek, Collins - Vasiliadis (87. Hünemeier) - Antwi-Adjei, Klement, Schwede (73. Tekpetey) - Zolinski (61. Ritter), Gueye

Union Berlin: Gikiewicz – Trimmel, Friedrich, Hübner, Lenz – Schmiedebach – Prömel, Kroos (71. Zulj) – Gogia (61. Mees), Hartel – Andersson (80. Polter)

Schiedsrichter: Dr. Matthias Jöllenbeck (Freiberg)

Zuschauer: 11.336

Gelbe Karten: Schonlau (3) / Prömel (4), F. Hübner (3), C. Lenz (2)

 

Kommentare

Diese Diskussion ist geschlossen. Kommentieren ist nicht mehr möglich.

Google-Anzeigen

© WESTFALEN-BLATT
Vereinigte Zeitungsverlage GmbH

Alle Inhalte dieses Internetangebotes, insbesondere Texte, Fotografien und Grafiken, sind urheberrechtlich geschützt. Verwendung nur gemäß der Nutzungsbedingungen.

Mehr zum Thema

Anzeige


https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6135615?categorypath=%2F2%2F2158585%2F2158590%2F2198358%2F