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Sa., 27.10.2018

Gebürtiger Paderborner ist derzeit Schalkes Nummer 1 Nübel im Rampenlicht

Schalkes Torwart Alexander Nübel betritt den Rasen der Türk-Telekom-Arena in Istanbul.

Schalkes Torwart Alexander Nübel betritt den Rasen der Türk-Telekom-Arena in Istanbul. Foto: dpa

Von Simon Tepper

Gelsenkirchen/Paderborn (WB). Erstmals 90 Minuten Bundesliga, dann Champions-League-Premiere: Der gebürtige Paderborner Alexander Nübel hat mit dem FC Schalke 04 turbulente Tage hinter sich.

Nach der Verletzung von Stammkeeper Ralf Fährmann stand der 22-Jährige im Heimspiel am vergangenen Samstagabend gegen Werder Bremen (0:2) zum ersten Mal von Anfang an in der Bundesliga zwischen den Pfosten. Schon vier Tage später hütete er in der Champions League das Tor der Schalker bei Galatasaray Istanbul (0:0) . »Es war ein geiles Gefühl. Vor so einer Kulisse zu spielen, ist atemberaubend. Die Pfiffe und die Lautstärke waren echt heftig« zeigt er sich beeindruckt. Sicher ist, dass der U21-Nationaltorwart auch am Sonntag beim Tabellenfünften RB Leipzig für die »Königsblauen« aufläuft, da Fährmann weiter ausfällt.

Schon früh mit den SCP-Profis trainiert

Nübels Karriere begann in der Jugend beim TSV Tudorf, später wechselte er zum SC Paderborn. »Ich blicke gerne auf die Zeit zurück, konnte in einem familiären Umfeld spielen und durfte schon früh bei den SCP-Profis mittrainieren. Der Wechsel nach Schalke vor drei Jahren war aber richtig. Dort kann ich auf Champions-League-Niveau trainieren und vor allem von Ralf sehr viel lernen. Die Arbeit mit ihm macht echt Spaß und bringt mich täglich weiter.«

Zum schwachen Bundesligastart mit Schalke meint Nübel: »Wir wissen, was wir können. Wichtig ist, dass wir ruhig bleiben. Dann kommt der Erfolg auch wieder.«

Begabung schon früh entdeckt

Kontakt nach Ostwestfalen besteht vor allem zu Paderborns Torwarttrainer Nico Burchert. Der sagt: »Man konnte schon früh sehen, dass das Talent und die Begabung vorhanden sind. Mich hat es riesig gefreut, dass er es bis in die Königsklasse geschafft hat.« Nübels ehemaliger Trainer und jetziger SCP-Manager Markus Krösche meint: »Dass er das Potenzial hat, Bundesliga zu spielen, war früh zu erkennen. Zudem ist er ein super Typ.«

Komplimente gibt Nübel an den Zweitligisten sofort zurück: »Die Entwicklung des SCP ist sehr gut. Paderborn spielt offensiven Fußball und ich gucke mir die Spiele gerne an.« Nübel spielt auf der ganz großen Fußball-Bühne. Bundesliga, Champions-League, Bundesliga – die turbulenten Tage gehen weiter.

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