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Sa., 03.11.2018

Paderborn verzichtet in Duisburg auf die große Rotation Zingerle darf wieder fliegen

Diese Änderung steht fest: Stammkeeper Leopold Zingerle kehrt in Duisburg ins Paderborner Tor zurück

Diese Änderung steht fest: Stammkeeper Leopold Zingerle kehrt in Duisburg ins Paderborner Tor zurück Foto: imago

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Den Gegner zu unterschätzen kommt für einen Aufsteiger generell nicht in Frage. Doch wer in den Reihen des SC Paderborn davon ausgegangen war, das Gastspiel an diesem Samstag beim MSV Duisburg (13 Uhr) sei eine einfache Nummer, sollte sich mal mit Steffen Baumgart unterhalten.

Der Paderborner Cheftrainer war am Mittwochabend einer von 19.143 Zuschauern auf der Bielefelder Alm, die in der 2. Runde des DFB-Pokals die 0:3-Heimniederlage des DSC Arminia im Zweitligaduell gegen die Gäste von der Wedau hautnah erlebten. »Dort habe ich gesehen, was auf uns zukommt. Sie stehen kompakt, laufen gut an, schalten schnell um, treten gefährliche Standards und können auch noch sehr gut Fußball spielen«, sagte Baumgart am Freitag. Doch wer ihn kennt, der weiß, dass seine Mannschaft deshalb nicht in Ehrfurcht erstarren wird: »Wir sind gut vorbereitet, werden auch diesmal versuchen, unser Spiel durchzusetzen und am Ende zu gewinnen.«

Große Kader-Rotation bleibt aus

Denn bei allem Respekt vor den Zebras und ihrer positiven Entwicklung unter dem neuen Trainer Torsten Lieberknecht: Die Meidericher sind Vorletzter und haben ihre bisherigen fünf Heimspiele in der laufenden Saison allesamt verloren. Der SCP ist seit vier Meisterschaftsspielen ungeschlagen und hielt sich auch im Pokal am Dienstag beim Fünftligisten Chemie Leipzig schadlos.

Für beide Mannschaften ist somit das direkte Duell am Samstag, zu dem die Ostwestfalen von 1000 Fans begleitet werden, der Abschluss einer kräftezehrenden Englischen Woche. Für Baumgart steht bislang aber nur eine Änderung gegenüber dem Auftritt in Sachsen fest: Stammkeeper Leopold Zingerle wird anstelle des Ex-Duisburgers Michael Ratajczak ins Tor zurückkehren. Viel mehr Umstellungen wird es auch nicht geben, die große Rotation bleibt trotz des dritten Spiels innerhalb von acht Tagen aus. »Der Kader bleibt unverändert, und ich werde auch keine sieben Wechsel vornehmen«, kündigte Baumgart an.

Michel weiter auf der Bank

Das bedeutet auch, dass Sven Michel weiter auf sein Comeback warten muss. Der Stürmer bestritt sein letztes Spiel beim 5:3-Sieg am 16. September in Köln. Seitdem pausiert der 28-Jährige aufgrund von Achillessehnenproblemen. »Es sieht besser aus, aber so lange er nicht am Mannschaftstraining teilnehmen kann, ist das für mich nicht interessant. Und diesbezüglich gibt es leider immer noch keine Prognose«, sagte Baumgart.

Michel kommt nach wie vor für einen Einsatz nicht in Frage, Uwe Hünemeier hingegen brachte sich mit einem weiteren Tor im Pokal für eine Berufung in die Startelf in Erinnerung. »Auf Hüne kann ich mich verlassen, aber auch Tucker Kapitän Christian Strohdiek; d.Red. bringt seine Leistung. Das macht keinen Unterschied«, erklärte Baumgart. Weiterhin könnten die angeschlagenen und stark belasteten Philipp Klement und Bernard Tekpetey eine Pause bekommen.

So könnte der SCP spielen

Zingerle - Dräger, Schonlau, Strohdiek, Collins - Gjasula - Tekpetey, Klement, Antwi-Adjei - Zolinski, Gueye

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