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Mo., 05.11.2018

Paderborns erfolgreichster Torschütze kehrt zum Heimspiel zurück Gegen Kiel wieder mit Klement

SCP-Spieler Philipp Klement musste beim MSV Duisburg passen.

SCP-Spieler Philipp Klement musste beim MSV Duisburg passen. Foto: Thomas F. Starke

Duisburg/Paderborn (WB/pk). Drei Änderungen in der Paderborner Startelf in Duisburg gegenüber dem Pokalspiel bei Chemie Leipzig waren geplant: Stammkeeper Leopold Zingerle an Stelle von Pokaltorwart Michael Ratajczak, Tobias Schwede für Christopher Antwi-Adjei und Kapitän Christian Strohdiek statt Uwe Hünemeier.

So weit, so gut. Der Kader ist groß und ausgeglichen, das sollte kein Problem sein. Auf Philipp Klement wollte SCP-Trainer Steffen Baumgart dagegen eigentlich nicht verzichten. Der 26-Jährige war der einzige neben Spielführer Strohdiek, der in der laufenden Saison noch keine Minute verpasst hatte.

Die Frage nach dem Warum ist einfach zu beantworten. Klement ist mit sieben Treffern erfolgreichster Paderborner Torschütze und war laut Rangliste des Fußball-Fachmagazins »kicker« vor dem zwölften Spieltag mit einer Durchschnittsnote von 2,59 sogar der beste Spieler der 2. Liga.

Doch seit dem Auftritt am Dienstag in Sachsen plagten Klement Probleme mit der Muskulatur, daher reisten die Ostwestfalen am Freitag auch mit 19 Spielern ins Ruhrgebiet. Am Samstagmorgen fiel dann die Entscheidung – gegen Klement. »Wir haben auch Leon Fesser mitgenommen und zweigleisig geplant. Bei unserem Tempo darf kein Spieler nur bei 90 Prozent sein.

Entwarnung schon am Samstag

Das reicht nicht. Deshalb haben wir uns nach einem Gespräch mit Philipp am Samstagmorgen darauf verständigt, einen Cut zu machen und ihn gar nicht mit in den Kader zu nehmen«, sagte Baumgart und fügte sofort an: »Marlon Ritter und Sebastian Vasiliadis haben Philipps Position über weite Strecken gut ausgefüllt. Wir haben nicht verloren, weil er nicht dabei war. Daran hat es nicht gelegen.« Manager Markus Krösche stieß ins gleiche Horn: »Damit hatte das nichts zu tun, und es hätte auch keinen Sinn gemacht.«

Dennoch dürften alle froh sein, dass Klement am kommenden Freitag im Heimspiel gegen Holstein Kiel wieder mitwirken kann. »Es ist nichts Ernstes«, gab er selbst schon nach dem Abpfiff am Samstag Entwarnung.

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