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Sa., 01.12.2018

Manager Krösche war mit Paderborns Spiel gegen Arminia gar nicht zufrieden »Wir wurden überrascht«

SCP-Geschäftsführer Markus Krösche.

SCP-Geschäftsführer Markus Krösche. Foto: Thomas F. Starke

Paderborn (WB/MR). 4:4 gegen den 1. FC Magdeburg und Holstein Kiel oder 3:3 gegen den SV Sandhausen daheim. 5:3 beim 1. FC Köln oder zuletzt das 5:1 beim 1. FC Heidenheim: Paderborns Torfabrik lief in dieser Saison schon oft auf Hochtouren. Nur am Freitagabend nicht so wirklich. Doch das lag auch am Gegner.

Zur Pause stand es 0:0 , das gab es zuvor daheim nur gegen Union Berlin. Bis auf Sven Michel (41.) hatte kein Paderborner eine gute Einschusschance. In Durchgang zwei wurde es etwas besser. Neben dem Torschützen Sebastian Schonlau (51.) hatten »Mo« Dräger (55.), Uwe Hünemeier (67.) und Sebastian Vasiliadis (72.) noch Möglichkeiten. Doch viel ging nicht. Bis Julius Düker kam und traf. Das 2:2 am Ende war nicht unverdient, auch wenn der SCP am Freitag ohne seine gewohnte Offensiv-Power blieb.

Nur Düker war glücklich

Die Erklärungsversuche gingen später auch fast ausnahmslos in eine Richtung: »Wir sind auf eine Mannschaft getroffen, die gegen den Abstieg spielt. Wir haben diesen Fußball nicht angenommen und uns davon sogar überraschen lassen«, sagte Manager Markus Krösche. Auch Sven Michel war nicht zufrieden: »Wir haben uns leider vom Spiel der Arminen beeindrucken lassen.«

Glücklich war nur einer: Julius Düker. Paderborns Joker traf und war hinterher ein strahlender Stürmer: »Wochenlang habe ich alles versucht und alles gegeben. Heute war mein Moment da.«

Was bleibt, ist trotzdem eine imponierende Bilanz: Der SCP schoss bislang schon 33 Tore, der Ligaschnitt lag vor diesem Spieltag bei 20,3.

Kommentare

Hochmut kommt vor dem Fall

Was glaubt denn der Herr Krösche, gegen was der SC Paderborn in dieser Saison spielt oder um was ? Freitag wurde seine Truppe wahrscheinlich zum ersten Mal ernst genommen und man hat gesehen, es gab von Paderborn nichts zu sehen !

Bielefeld im Abstiegskampf

Krösche hat Recht. Arminia hat für den Trainer gespielt, aber es war schon der Abstiegskampfmodus. Aber ob sich damit noch 30 Punkte holen lassen?
Mit dem HSV kommt jetzt ein ganz anderes Kaliber, dazu noch auswärts. 1 Punkt von der Alster mitnehmen wäre schon ok. Aber der HSV ist auch anfällig und Lassoga verletzt, wer weiß...
Schonlau hatte gegen Arminia wieder einen Patzer in der Defensive, auch wenn er mit dem Tor diesen wieder egalisiert hat.

2 Kommentare

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