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Do., 13.12.2018

SCP wartet seit elf Wochen auf einen Heimsieg Dresdens Trainer lobt Paderborn

Kommt mit großem Respekt nach Paderborn: Dynamo Dresdens Trainer Maik Walpurgis.

Kommt mit großem Respekt nach Paderborn: Dynamo Dresdens Trainer Maik Walpurgis. Foto: dpa

Paderborn (WB/MR). Ein Blick in die Statistik verrät es: Die Spiele zwischen dem SC Paderborn und Dynamo Dresden verliefen immer knapp und endeten nie torlos. »Ohne Treffer wird auch dieses Duell nicht enden«, sagt Dresdens Trainer Maik Walpurgis im Gespräch mit dem WESTFALEN-Blatt. Beide Mannschaften spielen am Samstag (13 Uhr, Benteler-Arena) gegeneinander.

Walpurgis, der am 11. September Bielefelds neuen Trainer Uwe Neuhaus in Dresden ablöste, reist mit viel Respekt aus Sachsen an. Dynamo Dresden und der SC Paderborn liegen zwar punktgleich (22 Zähler) im Mittelfeld der Liga dicht beieinander, doch Paderborns Heimstärke (noch ungeschlagen) und die Offensiv-Power (33 Tore) haben den 45-Jährigen tief beeindruckt: »Trainer Steffen Baumgart und Manager Markus Krösche leisten eine hervorragende Arbeit. Die Art und Weise, wie dort Fußball gespielt wird, finde ich großartig. Es macht unglaublich viel Spaß, diese Mannschaft zu sehen, dementsprechend weiß ich, wie schwer für uns die Aufgabe wird.« Für Walpurgis, der in Herford geboren wurde und in Ostwestfalen auch schon für den SC Herford, FC Gütersloh, SV Enger-Westerenger und Arminia Bielefeld gearbeitet hat, kommt Paderborns Platzierung auch nicht überraschend: »Nach dieser starken Drittligasaison hatte ich den SCP auf dem Zettel. Und zwar ziemlich genau da, wo der Verein jetzt steht.«

Zuletzt schien dem SC Paderborn aber ein wenig die Kraft auszugehen. Nur ein Sieg in den vergangenen sieben Spielen, der letzte Heimdreier liegt sogar schon fast elf Wochen (am 29. September 1:0 gegen Erzgebirge Aue) zurück. Wobei das Team von Trainer Baumgart am vergangenen Freitag beim Liga-Primus Hamburger SV gerade in Durchgang zwei noch einmal kräftig zulegen konnte. Die Partie ging zwar mit 0:1 verloren, Walpurgis hat aber die gute Moral zur Kenntnis genommen: »Diese Mannschaft hat auch einen sehr guten Geist.«

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