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Mo., 17.12.2018

Paderborns unfreiwilliger Wechsel gegen Dynamo Dresden Das Karussell dreht sich weiter

Christian Strohdiek ist zurück im Team.

Christian Strohdiek ist zurück im Team. Foto: Oliver Schwabe

Paderborn (WB/pk). Erst das bewährte Aufstiegspärchen Sebastian Schonlau und Christian Strohdiek, dann Rückkehrer Uwe Hünemeier mit Strohdiek und schließlich Hünemeier mit Schonlau. Paderborns Trainer Steffen Baumgart hat in dieser Saison in der Innenverteidigung schon alle Varianten durchprobiert. Gegen Dynamo Dresden gab es mal wieder einen Wechsel, diesmal allerdings unfreiwillig.

Vize-Kapitän Uwe Hünemeier bekam in der Nacht zu Samstag Schüttelfrost und meldete sich morgens mit einem grippalen Infekt ab. So wurde Tobias Schwede davor bewahrt, zum ersten Mal in der laufenden Spielzeit nicht im Kader zu stehen. Hünemeiers zentralen Platz in der Viererkette neben Schonlau bekam der Kapitän. Christian Strohdiek spielte bis zur Partie am 9. November gegen Holstein Kiel immer durch, flog dann aus der Mannschaft und saß auch anschließend gegen den 1. FC Heidenheim, Arminia Bielefeld und den Hamburger SV jeweils 90 Minuten auf der Bank.

In der Zwickmühle

Jetzt drehte sich das Karussell erneut und Baumgart ahnte nach dem Schlusspfiff schon, dass er in dieser scheinbar unendlichen Geschichte erneut in der Zwickmühle sitzt. Denn Strohdiek und Schonlau machten ihre Sache sehr verlässlich und blieben ohne Gegentor. Interessant: Auch in den drei Spielen zuvor, in denen der SCP ohne Gegentor geblieben war (gegen Jahn Regensburg, Union Berlin und Erzgebirge Aue) hieß das Innenverteidiger-Duo Strohdiek/Schonlau. Für Hünemeier sprechen dagegen seine drei Pokaltore gegen den FC Ingolstadt und Chemie Leipzig sowie eine überragende Vorarbeit zum 4:4 von Ben Zolinski gegen Kiel.

Hünemeier, Strohdiek, Schonlau: Für Baumgart macht das keinen Unterschied und er sieht dort trotz 28 Gegentoren (viertschlechtester Wert der Liga) auch keine Schwäche. »Ich habe drei sehr gute Innenverteidiger«, sagt er. Doch auch am Sonntag gegen Darmstadt heißt es wieder: Drei sind einer zuviel.

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