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Mo., 17.12.2018

Kommentar zum SC Paderborn Ist für den SCP noch mehr drin?

Erfolgstrainer Steffen Baumgart.

Erfolgstrainer Steffen Baumgart. Foto: Oliver Schwabe

Von Peter Klute

Herzlichen Glückwunsch, SC Paderborn! Zu einer außergewöhnlichen Hinrunde. Das gilt für die 25 Punkte, das gilt aber vor allem für die Art und Weise, wie der Aufsteiger in der ersten Hälfte dieser Saison aufgetreten ist. Die Paderborner Darbietungen, sie machten große Freude. Immer mit einem klaren Plan, viel Leidenschaft, Laufarbeit und fußballerischer Klasse.

Dass die Spielidee mit offensivem Pressing auch eine Etage höher so funktioniert, war in dieser Form nicht zu erwarten. Mit 90 Toren hatte der SCP in Liga drei einen neuen Rekord aufgestellt. Jetzt sind es auch schon 36 Treffer, häufiger traf nur der 1. FC Köln.

Als Tabellensiebter und mit einem komfortablen Punktepolster auf den Relegationsplatz haben die Paderborner eine erste Saisonhälfte hingelegt, in der sie nicht ein Mal auf einem Abstiegsplatz standen. Und es gab kein Spiel, in dem der SCP chancenlos war. Jetzt noch ein Dreier zum Rückrundenauftakt am Sonntag gegen Darmstadt, und der Blick darf nur noch nach oben gerichtet werden. Das Thema Abstieg wird es in dieser Saison in Paderborn nicht geben, über mehr spricht aber niemand.

Es herrscht große Zufriedenheit, und das ist nach turbulenten Jahren das höchste Gut. Abheben verboten. So aggressiv die Mannschaft auf dem Rasen agiert, so zurückhaltend sind die Aussagen außerhalb des Spielfeldes. Wohlwissend, dass noch der eine oder andere Zähler mehr auf dem Konto stehen könnte. Eigentlich stehen müsste. Das Potenzial ist riesig und noch längst nicht ausgeschöpft. Da stellt sich schon die Frage, ob da nicht noch mehr drin ist.

Ob die zweimonatige Verletzungspause von Sven Michel oder kurzfristige Ausfälle wie der grippale Infekt von Uwe Hünemeier am Samstag, die Mannschaft steckt alle Rückschläge weg. Die Spieler, die von der Bank kommen, sorgen nicht für den geringsten Qualitätsverlust. Da geht noch einiges, auch wenn durch die Leistungen Begehrlichkeiten geweckt werden. Schon in der Winterpause dürfte es die eine oder andere Nachfrage geben. Doch auch das wird den SC Paderborn nicht vom Erfolgsweg abbringen, Dennis Srbeny und Robin Krauße lassen grüßen. Bisher ist es Manager Markus Krösche und Trainer Steffen Baumgart erstklassig gelungen, jede Lücke zu schließen.

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