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Di., 18.12.2018

SC Paderborn ist stolz auf die Hinrunde und will sich weiter verbessern »Noch viel Luft nach oben«

Paderborner Erfolgsgaranten: Bernard Tekpetey, Philipp Klement, Ben Zolinski, Sven Michel (von links).

Paderborner Erfolgsgaranten: Bernard Tekpetey, Philipp Klement, Ben Zolinski, Sven Michel (von links). Foto: Oliver Schwabe

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Auch wenn man das beim SC Paderborn womöglich nicht so gerne hört und liest, aber der SCP hat nach der Hinrunde zwei Punkte mehr auf dem Konto  als in der Aufstiegssaison 2013/14. Damals waren es 23, in der Rückrunde folgten 39 und am Ende stand Platz zwei.

Letzteres scheint diesmal auch aufgrund der Schwergewichte 1. FC Köln und Hamburger SV nicht sehr wahrscheinlich zu sein. Dass der SCP aber in der zweiten Saisonhälfte noch mehr Punkte sammelt als in der ersten, ist durchaus nicht utopisch. »Wir haben keinen Punkt zu viel, eher zu wenig. Es gab einige Spiele, die wir nicht gewonnen haben, in denen wir es aber richtig gut gemacht haben. Da ist noch viel Luft nach oben«, stellte Manager Markus Krösche nach dem 3:0-Sieg am Samstag gegen Dynamo Dresden fest.

Bereits im Pokal Zweitliganiveau bewiesen

Mit dieser Meinung stand er nicht alleine da. Die Mannschaft ist noch unerfahren und lernt jede Woche dazu. Das spricht für sie. »Wir hätten ein paar Punkte mehr haben können oder sogar müssen, aber ich bin auch so sehr, sehr zufrieden. Wichtig ist, dass wir es geschafft haben, unsere Art Fußball mit in die neue Liga zu nehmen. Wir bleiben dran und wissen genau, was wir noch zu tun haben«, meinte Trainer Steffen Baumgart.

Zufriedenheit. Das war nach dem Abpfiff wohl das am meisten gebrauchte Wort der Paderborner Protagonisten. »Wir haben gezeigt, dass wir auch in dieser Liga jeden schlagen können, wenn wir ans Limit gehen«, erklärte Kapitän Christian Strohdiek. »Man kann immer sagen, da oder da hätten wir mehr Punkte holen können, aber wir können sehr zufrieden sein. In der vergangenen Saison haben wir im DFB-Pokal mit den Siegen gegen St. Pauli, Bochum und Ingolstadt schon bewiesen, dass wir auf Zweitliganiveau mithalten können, und das haben wir jetzt bestätigt«, sagte Sven Michel. Auch Ben Zolinski blickte noch mal zurück: »Wenn man sieht, was wir im gesamten Jahr geleistet haben, dürfen wir stolz sein.«

Nicht am Ende der Möglichkeiten

Stolz ja, Übermut nein. Vielmehr sind aber auch die eigenen Erwartungen gestiegen. »Die Hinrunde muss unser Maßstab sein«, sagte Michel. Vom Aufstieg spricht trotz nur sechs Punkten Rückstand auf Relegationsrang drei aber niemand. Auch Philipp Klement hält den Ball flach: »Wir müssen realistisch bleiben.«

Dabei ist es der Mittelfeldregisseur, der die Latte mit einer überragenden Hinrunde hoch legt. Von seinen bereits zehn Saisontoren ist der Ex-Mainzer selbst überrascht. »Wenn es in der gesamten Saison sieben geworden wären, wäre ich auch zufrieden gewesen«, gab er zu. Klement ist sicher, dass die Mannschaft längst nicht am Ende ihrer Möglichkeiten ist: »Die Hinrunde war mehr als ordentlich, und wir wollen diesen Weg fortsetzen. Es gibt aber noch einiges, das wir besser machen können. Zum Beispiel die Ungenauigkeiten im Spiel nach vorne.« Dann könnte die Hinrunde in der Rückrunde noch getoppt werden.

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