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Do., 20.12.2018

Wechsel von Streli Mamba im Sommer gilt als sicher Krösche plant den neuen SCP

Ab nächster Saison soll Streli Mamba (noch Cottbus, hier im Duell mit dem Uerdinger Kevin Großkreutz) für den SCP spielen.

Ab nächster Saison soll Streli Mamba (noch Cottbus, hier im Duell mit dem Uerdinger Kevin Großkreutz) für den SCP spielen. Foto: imago

Von Matthias Reichstein

Paderborn (WB). Auf die gute Hinrunde mit 25 Punkten und Platz sieben dürfen Trainer und Mannschaft mit Stolz blicken, Paderborns Manager Markus Krösche gibt sie Planungssicherheit. Nach Informationen dieser Zeitung ist der SCP bereits sehr intensiv mit seiner Kaderplanung für die kommende Saison beschäftigt.

Mit einem Jahr Verspätung wird wohl Streli Mamba im Sommer 2019 vom Drittligisten FC Energie Cottbus zum SCP wechseln. Den 24-Jährigen, der in der vergangenen Saison in 26 Einsätzen 19 Tore und acht Vorlagen zum Aufstieg der Lausitzer beigesteuert hat und aktuell in Liga drei auf sechs Treffer und vier Assists kommt, soll sich mit dem SCP über einen Zweijahresvertrag einig sein, der am 1. Juli 2019 beginnt.

Krösche selbst wollte sich dazu nicht konkret äußern. »Wir waren im Sommer sehr interessiert, konnten uns aber nicht auf eine Ablösesumme einigen. Kommendes Jahr läuft sein Vertrag aus, mal sehen, was dann geht.«

Zwei Regionalligaspieler im Visier

Nach einem Bericht im »Reviersport« hat der SCP auch wieder zwei Regionalligaspieler im Visier. Kai Pröger (Rot-Weiss Essen) und Yassin Ben Balla (Rot-Weiß Oberhausen) sollen das Interesse von Trainer Steffen Baumgart und Krösche geweckt haben. »Wir beschäftigen uns immer mit guten Spielern aus unteren Ligen, folglich kenne ich auch diese beiden. Sie sind sehr interessant«, sagte Krösche.

Der 26-jährige Pröger kommt aus Wilhelmshaven, ist ein rechter Mittelfeldspieler, der in den bisher 17 Punktspielen dreimal traf. Er kam über die Stationen VfB Oldenburg, 1. FSV Mainz 05 und BFC Dynamo 2017 zum Traditionsklub an der Hafenstraße. Sein Vertrag läuft kommendes Jahr aus. Etwas anders sieht die Situation bei Balla aus. Der erst 22-Jährige, ein Franzose mit marrokkanischen Wurzeln, ist eher im defensiven Mittelfeld zuhause gilt aber trotzdem als sehr torgefährlich. Balla erzielte in 21 Viertligaspielen bereits sieben Treffer.

Verträge laufen aus

Beim SCP laufen allerdings auch einige Verträge aus. Die beiden Torhüter Leopold Zingerle (24) und Michael Ratajczak (36) könnten gehen, ebenso der Langzeitverletzte Massih Wassey (Bandscheibenvorfall) sowie Leon Fesser (Kreuzbandriss), Lukas Boeder, Sascha Heil und Olivér Schindler. Zingerle wird bleiben, er muss nur eine gewisse Anzahl von Spielen absolvieren, dann verlängert sich sein Vertrag automatisch. Für die beiden verletzten Wassey und Fesser hat sich die Situation sicher nicht verbessert, bei den anderen Spielern ist alles offen. »Mitte Januar werde ich mit dem Trainerteam eine Analyse vornehmen. Danach entscheiden wir, wie wir weiter vorgehen«, sagte Krösche und betonte: »Nur weil wir jetzt noch keinen der auslaufenden Verträge verlängert haben, heißt dass nicht, dass wir die Spieler nicht halten wollen.«

Einer wird aber garantiert aus dem Profikader des SC Paderborn gestrichen: Thomas Bertels. Der 32-Jährige beendet im Sommer endgültig seine Laufbahn, er arbeitet bereits jetzt als Co-Trainer von Ayhan Tumani für die U19 des SCP in der Bundesliga.

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