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Mo., 28.01.2019

Paderborns Neuzugang aus Essen ist ein Kandidat für den Kader Pröger darf sich Hoffnung machen

Kai Pröger (links) spielte gegen Lübeck und Darmstadt jeweils eine Halbzeit und hinterließ einen guten Eindruck.

Kai Pröger (links) spielte gegen Lübeck und Darmstadt jeweils eine Halbzeit und hinterließ einen guten Eindruck. Foto: Besim Mazhiqi

Von Matthias Reichstein

Paderborn (WB). Fünf Neue hat Zweitligist SC Paderborn im Winter verpflichtet und dabei seine offensive Ausrichtung bekräftigt: Vier sind für die Offensive, mit Philimon Tawiah nur einer für die Abwehrreihe .

Das stärkste Signal sendete in der Vorbereitung Kai Pröger . Der Stürmer von Rot-Weiss Essen spielte in Halbzeit eins gegen den VfB Lübeck (5:2) sowie in Durchgang zwei gegen den SV Darmstadt 98 (1:2) und machte das, was ein Neuer sofort tun kann: Er fiel auf. Ob der 26-Jährige am Mittwoch im Kader steht, wenn der SCP in Regensburg in die Rückrunde startet, ließ Trainer Steffen Baumgart offen: »Er bringt mehr Erfahrung mit als die anderen Zugänge und könnte sofort dabei sein. Aber diese Entscheidung haben wir noch nicht getroffen.«

Niemand hat sich aufgedrängt

Große personelle Überraschungen wird es zum Start ohnehin nicht geben. Die Elf, die in Bayern um die ersten Punkte im neuen Jahr spielt, dürfte zu 90 Prozent feststehen. Zumal sich auch niemand aus der zweiten Reihe aufgedrängt hat. Wobei Baumgart in den Testspielen fast allen die gleichen Chancen gab: Die 24 eingesetzten Spieler erhielten – klammert man einmal die Perspektivspieler aus – nahezu identische Einsatzzeiten.

Nur ein Einkauf für die Defensive – das überraschte, denn der SCP hätte auch in der Zentrale Bedarf gehabt: Mit Kapitän Christian Strohdiek, Uwe Hünemeier und Sebastian Schonlau stehen Baumgart zwar drei gleichstarke Innenverteidiger zur Verfügung, mit Leon Fesser (Kreuzbandriss) fällt aber der vierte Mann für den Rest der Saison aus. Im letzten Test gegen Darmstadt setzte Baumgart den defensiven Mittelfeldspieler Klaus Gjasula auf dieser Position ein und war zufrieden: »Klaus wäre meine erste Alternative, wenn ich verletzungsbedingt reagieren müsste.« Mit Rechtsverteidiger Lukas Boeder gäbe es noch einen Kandidaten, der 21-Jährige hat auf dieser Position neun Punktspiele für den SCP absolviert.

Auf der Außenbahn als Allrounde

Der 20-jährige Tawiah ist geholt worden, weil Felix Herzenbruch (Vertrag bis 2020) gehen kann. Der Ghanaer kam gegen den Lübeck und gegen Darmstadt zum Einsatz, gehört aber wie die Zugänge Khiry Shelton (verletzt), Mohammed Kamara oder Felix Drinkuth (verliehen) zu den Perspektivspielern. Deshalb brachte Baumgart gegen den SV Meppen (4:0) und gegen SF Lotte (0:0) auf dieser Position auch Tobias Schwede. Der Linksaußen gilt auf der Außenbahn als Allrounder und stellte Baumgart ebenfalls zufrieden: »Tobi kann es offensiv wie defensiv, das hat er gezeigt.«

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