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Sa., 02.02.2019

Nach dem 0:2 in Regensburg verändert Trainer Baumgart gegen Greuther Fürth das Paderborner Personal Michel in der Startelf

Zum Jahresabschluss gegen Darmstadt traf Sven Michel (rechts) zweimal, in Regensburg wurde er nur eingewechselt.

Zum Jahresabschluss gegen Darmstadt traf Sven Michel (rechts) zweimal, in Regensburg wurde er nur eingewechselt. Foto: dpa

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Es sollte ein Signal sein, doch der Schuss ging sprichwörtlich nach hinten los. Ende November verlängerte die SpVgg Greuther Fürth den Vertrag mit Trainer Damir Buric vorzeitig bis 2020, doch seitdem läuft beim Kleeblatt nichts mehr: fünf Spiele, nur ein Punkt, 0:12 Tore und Absturz von Tabellenplatz sechs auf elf. »Die Liga ist brutal eng. Da kann jeder jeden schlagen. Jede Mannschaft kann während der Saison mal in ein Tief rutschen und das ist bei uns gerade passiert«, sagte Buric.

Doch damit nicht genug. Im Gastspiel beim SC Paderborn (Samstag, 13 Uhr) müssen die Franken auf die gesperrten Paul Seguin und Mario Maloca verzichten, die bei der 0:1-Heimpleite am Dienstag gegen den FC Ingolstadt vom Platz flogen. Immerhin sitzt der Trainer in der Benteler-Arena wieder auf seinem angestammten Platz. Buric hatte zum Jahresabschluss in Sandhausen (0:0) den vierten Offiziellen angegriffen und ist dafür vom DFB-Sportgericht mit einem Innenraumverbot belegt worden. Die Strafe saß er gegen Ingolstadt ab, ein zweites Spiel gab es auf Bewährung.

Gute Voraussetzungen

Die Voraussetzungen sprechen aber eindeutig für die Ostwestfalen, auch wenn diese den Auftakt in die Restrückrunde mit dem 0:2 am Mittwoch in Regensburg ebenfalls verpatzten. »Da lag einiges im Argen«, blickte SCP-Trainer Steffen Baumgart am Freitag noch einmal zurück, sprach auch in Anbetracht des DFB-Pokal-Achtelfinals am kommenden Dienstag in Duisburg von einem »scharfen Start« und stellte klar: »Es lag nicht am Einsatz.« Zu kompliziert sei das Paderborner Spiel gewesen, gegen Fürth erwartet Baumgart ein anderes Szenario: »Das ist ein zweikampfstarker und gut strukturierter Gegner. Das wird zäh, wir müssen Lösungen finden. Aber wir wollen nicht schön spielen, wir wollen gewinnen.«

Dabei von Beginn an helfen soll Sven Michel, der in Regensburg beim Anpfiff draußen saß. »Sven hat eine große Möglichkeit aufzulaufen«, verriet Baumgart. Auch Klaus Gjasula, Uwe Hünemeier und Marlon Ritter seien Optionen für die Startelf.

So könnte der SCP spielen

Zingerle - Dräger, Schonlau, Hünemeier, Collins - Vasiliadis - Tekpetey, Klement, Antwi-Adjei - Zolinski, Michel

Kommentare

Verzockt

Beim 1. Spiel in Neuen Jahr hat der Trainer leider zu hoch gepokert. Nicht dass ich gegen den Trainer argumentieren möchte!! Er leistet tolle Arbeit in Paderborn, nur einen Spieler wie Sven Michel lasse ich nicht auf der Bank sitzen, damit ich im Nachhinein, wenn das Spiel nicht richtig läuft, einen guten bis sehr guten offensiven einwechseln kann, um dadurch das Spiel zu drehen. Bis dahin hatte sich nälich eine "Eigeninitiative" im Spiel entwickelt, die ein "Drehen" des Spielverlaufs kaum noch möglich machte.Einen Spieler wie Michel, der leider durch Verletzung bald 2 Monate ausgefallen warund trotzdem zu den erfolgreichsten Stürmern gehört, lässt man einfach spielen, egal wie die Torquote in den Vorbereitungsspielen gewesen ist. Hätte man das Spiel gegenJahn gewonnen, ständen dem SCP alle Türen offen für was weiss ich für Spekulationen und Träume. Aber das ist doch das Schöne am Fussball: Man hat immer irgendwelche berechtigte oder unberechtigte Träume!! Mit sportlichen Grüssen der BVB und SCP Fan

1 Kommentare

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