Innenverteidiger sieht fünfte gelbe Karte
Hünemeier ersetzt Strohdiek

Paderborn (WB/pk). Beim Coup gegen den 1. FC Köln lief der SC Paderborn zum dritten Mal in Folge in identischer Anfangsformation auf. Ein viertes Mal und somit einen Ausbau des Rekordes wird es am kommenden Sonntag im Aufsteigerduell beim 1. FC Magdeburg (13.30 Uhr) aber definitiv nicht geben.

Montag, 18.02.2019, 08:33 Uhr aktualisiert: 18.02.2019, 08:38 Uhr
Kapitän Christian Strohdiek (hier gegen Simon Terodde) sah die fünfte Gelbe Karte. Foto: Jörn Hannemann
Kapitän Christian Strohdiek (hier gegen Simon Terodde) sah die fünfte Gelbe Karte. Foto: Jörn Hannemann

Christian Strohdiek sah am Freitagabend in der 56. Minute nach einem Foul an Jhon Cordoba seine fünfte Gelbe Karte und ist im nächsten Spiel gesperrt. Die Suche nach einem Vertreter ist nicht besonders kompliziert, schließlich ist der stellvertretende Kapitän Uwe Hünemeier mehr als nur ein Ersatz. Seit Saisonbeginn tut sich Trainer Steffen Baumgart schwer, einen der drei Kandidaten für die Abwehrzentrale draußen zu lassen, »da wir drei sehr gute Innenverteidiger haben«.

22. Spieltag: SCP gewinnt gegen 1. FC Köln 3:2

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Am Anfang und zuletzt bekam das im Drittliga-Aufstiegskampf erprobte Pärchen Strohdiek/Sebastian Schonlau den Vorzug, dann spielten Hünemeier und Strohdiek zusammen und später Schonlau und Hünemeier. Jetzt gibt es für den England-Rückkehrer eine neue Chance. Strohdiek ist im übrigen nach Klaus Gjasula und Bernard Tekpetey der dritte Paderborner, der in dieser Saison eine Gelbsperre absitzen muss. Schonlau, Marlon Ritter und Sven Michel sind mit vier Verwarnungen aktuell akut gefährdet.

Diagnose am Montag

Das Fehlen Strohdieks in der Hauptstadt Sachsen-Anhalts ist Fakt, darüber hinaus gibt es ein Fragezeichen hinter dem Einsatz von Philipp Klement. Der Spielmacher und mit elf Treffern erfolgreichste Torschütze des SCP in dieser Saison musste gegen Köln zur Pause aufgrund von Adduktorenproblemen in der Kabine bleiben. »Ich habe ein Ziehen gespürt, es hat keinen Sinn mehr gemacht. Aber es ist wohl nichts Dramatisches«, sagte Klement nach der Partie.

Eine genaue Diagnose über die Schwere der Verletzung soll am Montag vorliegen, Baumgart wartet es gelassen ab: »Auch wenn Philipp nicht kann, wissen wir, wie es geht. Marlon Ritter hat das gegen Köln bewiesen. Das System funktioniert, alle sind wichtig und werden gebraucht.«

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