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Di., 05.03.2019

Erster Einsatz in 2019 – Paderborner Interesse an Dortmunds Kilian Bessere Zeiten für Schwede?

Assistent Daniel Scherning (links) und Trainer Steffen Baumgart bereiten Tobias Schwede auf die Einwechslung vor.

Assistent Daniel Scherning (links) und Trainer Steffen Baumgart bereiten Tobias Schwede auf die Einwechslung vor. Foto: meierpress

Von Peter Klute

Paderborn (WB). Platz vier war möglich, am Ende blieb es bei Rang sieben. Die Enttäuschung beim SC Paderborn nach dem 0:1 gegen den FC St. Pauli war groß, aber es gab auch zwei Lichtblicke: Khiry Shelton debütierte und Tobias Schwede absolvierte seine ersten Minuten im Jahr 2019.

Sheltons SCP-Premiere war eine echte Überraschung. Nach einem Innenbandriss mit Knochenabriss im rechten Knie drohte dem Winterzugang sogar das Saisonende. Doch seine Genesung ging viel schneller. In der vergangenen Woche hatte der 25-jährige US-Amerikaner Grünes Licht für das komplette Mannschaftstraining bekommen, am Samstag berief ihn Trainer Steffen Baumgart erstmals in den Kader und wechselte ihn in der 85. Minute für Mohamed Dräger ein.

Groß in Erscheinung trat der Stürmer nicht mehr, dafür hätte ein Tausch in der 62. Minute fast zu Zählbarem geführt. Tobias Schwede kam für den diesmal wirkungslosen Kai Pröger, und Schwedes Flanke hätte in der Nachspielzeit fast zum 1:1 durch Uwe Hünemeier geführt. Auch wenn dessen Kopfball nur an die Latte flog, für Vorbereiter Schwede war es dennoch ein positiver Nachmittag. Im Sommer gekommen, von den 18 Spielen bis zur Winterpause 17 absolviert und zehnmal in der Startelf gestanden, spielte der offensive Außen danach keine Rolle mehr.

»Aber im Fußball gewinnt der, der ein Tor mehr schießt«

In den ersten Punktspielen 2019 gegen Regensburg, Greuther Fürth, Bochum und Köln sowie im DFB-Pokal-Achtelfinale in Duisburg stand er nicht mal mehr im Kader. Gegen Ex-Verein Magdeburg saß er zum ersten Mal auf der Bank und durfte sich unter Pfiffen warm machen. Am Samstag reichte es wieder für einen Einsatz.

»Tobi und Jimmy machen Druck, auch wenn sie es nach der Verpflichtung von Kai schwer haben«, sagte Baumgart vor dem Spiel und lobte das Engagement von Schwede und Antwi-Adjei im Training. Winter-Neuzugang Pröger hatte ihnen mit guten Leistungen und Toren gegen Fürth, Duisburg und Köln den Rang abgelaufen. »Jeder will spielen. Es war ein schönes Gefühl, mal wieder auf dem Platz zu stehen«, hatte Schwede trotz der Niederlage ein Lächeln auf den Lippen, auch wenn er das Ergebnis bedauerte: »Es war unglücklich und trotz zahlreicher Chancen nicht das, was wir uns vorgestellt haben. Aber im Fußball gewinnt der, der ein Tor mehr schießt.« Schwede hofft, dass seine Leidenszeit jetzt zu Ende ist.

»Ich versuche, mich Tag für Tag zu verbessern«

»Ich versuche, mich Tag für Tag zu verbessern«, sagt er. Gerüchte, dass er in der Winterpause vor einer Rückkehr nach Magdeburg gestanden habe, weist er von sich: »Das ist nichts, von dem ich wüsste.« Vielleicht war St. Pauli der Beginn von wieder besseren Zeiten für Schwede.

Der könnte dann in der neuen Saison gemeinsam mit Luca Kilian auflaufen. Laut »Reviersport« wechselt der 19-jährige Innenverteidiger von Regionalligist Borussia Dortmund U23 zum SCP. Manager Markus Krösche bestätigte den Transfer nicht, sagte aber: »Das ist ein sehr interessanter Spieler, der genau in unser Profil passt. Wir stehen in Kontakt.«

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